Full text: Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

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610—611, Maßregeln zur Ueberwachung des Verkehrs. 
d) Verfahren des Amtes im Drte der Abfendung. 
aa) Untersuchung der Waaren. 
610. Das Amt, zn welchem die zur Versendung bestiinmt- 
-vaare mit dem Ansuchen um diese Gestattung gestellt wird 606") 
untersucht dieselbe auf die für die Güterauweisung vorgezeichnete 
y C3- 289 n. 290), prüft die vorgelegte Nachweisung und weiset 
wstlbe, falls kein Anstand obwaltet, unter amtlichem Verschlüsse 
enu dessen Anlegung nicht unterbleiben kann, mittelst Control- 
! } cm Qn das hit Orte der Bestimmung bestehende oder falls ein 
'Ä« ^selbst nicht bestände, an das Amt, dem der Ort der 
für btcß ^mtg§nllbílm0 gi^eiuicßii iß, 011. 
aw ¿5. V.) 
b(lm r? m strafbarer Unterschied in der Angabe der Menge tritt bei 
im üonWberf#en mit ein, trenn biefeWe gtrei Uon bunkert ber 
gebenen menge aitanta# ob ber llnler|cŞieb in einem Ueber' 
ober Wbgmtge be#t. (8.377A.U,g.2l53Ul.) 
bb) Prüf u n g der beigebrachten N a ch w e i s u ii g e n. 
GH. 3)ent Ämle m#n bie %a^^lreiiu^0en über ben Begun ber SBmtre 
^^gelegt werden. 
íirf, î ,e žur Ausweisung beizubringenden Urkunden bestehen in zollamt- 
chen Ausfertigungen über die geschehene Einfuhr-Verzollung, in Control 
aren und in Bezugs- ober Verkaufsnoten (Frachtbriefen). 
fix Aeber Gegenstände, rücksichtlich welcher die Gewerbetreibenden mit amt- 
iwpn k-%^'^ß»Nlaoebü^^ern Gedeih loerbeit, bürfeu feine Begugg, 
lieb ewerbetreibenden angenommen werden, die nicht auf diesem amt- 
) vorbereiteten Papiere ausgefertigt wurden. 
korb Amt hat zu prüfen, ob dieselben mit den vorgeschriebenen Er- 
ems?'şstņ versehen sind, insbesondere, ob sie die Angaben, die sie 
îw st ten şàn, ausdrücken; ob sie auf die Personen, denen sie zur 
toi,ü Un ® dienen sollen, lauten ober an dieselben gehörig abgetreten 
,äi?on; ob sie rücksichtlich des seit der Ausstellung verstrichenen Zeit- 
’"f Sur Annahme geeignet seien; ob rücksichtlich des Transportes 
tet i Versendung der Waaren die bestehenden Vorschriften beobach- 
% ÜUl 'oon ; ob endlich die Nachweisung mit ber Beschaffenheit und 
1ße der Waaren übereinstimmt. (9. 378 A. u., §. 316 A. U.) 
leibst ì"' erku n g. Da übrigens die CoiitrvlSpflichtigkeit der Baninwollgarnc 
waarp' ^ĢŅzbezlrke ansgchoben ist, so ist eine Nachweisung über in Banuiwoll. 
die o» tr ôí tl,ele Baumwollgarne nicht mehr zn fordern und eö hat daher auch 
darin t,» " 34 A. U. angeordnete Ausmittlung der Menge und Feiunnmmcr der 
un verwebten Garne zn unterbleiben (Vdgb. 1857, Nr. 20.)
	        
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