hattans durch Teiche, Flüsse und Sümpfe gekennzeichnet,
und die Ränder des Hudson und des East-Flusses er-
streckten sich viel weiter ins Land als jetzt. Wenn nun
jemand eine sog. Wasserbewilligung erhielt, so hieß das: Land
unter seichtem Wasser, wo er das Recht hatte, Kaie und
Werften zu erbauen und es aufzufüllen und soliden Boden
daraus zu machen. Aus diesen Wasserbewilligungen wurde
Land gemacht, das jetzt hundert und aber hundert Mil-
lionen Dollar wert ist. Damals war es nicht viel wert, aber
die Aussicht auf Wertsteigerung war ungeheuer. Diese
Tatsache wurde auch in den offiziellen Berichten der
Zeit anerkannt, welche darlegen, wie rapid Bevölkerung
und Handel der Stadt im Wachsen waren. — Was den
städtischen Grund und Boden an sich betrifft, so besaß die
Stadt nicht bloß große Areale von alten Schenkungen und
Konfiskationen her, sondern kam noch immer weiter in
den Besitz von Grund und Boden infolge Nichtbezahlung
von Steuern.
Die Vorwände, unter denen die städtischen Beamten
ihre kurzsichtigen und schwindelhaften Bewilligungen von
Wasserrechten und städtischem Grund und Boden verhüll-
ten, waren verschieden. Einer war der, die Bewilligungen
geschähen zur Unterstützung religiöser Einrichtungen.
Diese Ausrede wurde aber nur ausnahmsweise gebraucht.
Die Hauptentschuldigung, die man vierzig Jahre lang vor-
brachte, war die, die Stadt brauche Geld. Das war Tatsache:
die verschiedenen Stadtverwaltungen hatten die städtischen
Gelder so schwindelhaft und unsinnig vertan, daß die Stadt
immerfort in Schulden war. Vielleicht machten sie diese
Schulden eigens zu dem Zwecke, einen plausiblen Grund
für die Weggabe des städtischen Bodens zu haben, Dessen
wurden sie damals allgemein bezichtigt.
Die Stadt schafft Großgrundbesitzer
Sehen wir zu, was die religiösen Motive bewirkten. Am
ro. Juni 1794 gab die Stadt der Dreieinigkeitskirche eine
Wasserbewilligung für den ganzen Grund und Boden
von der, Washingtonstraße bis an den Nordfluß zwischen