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verbannt und ist britischer Untertan geworden. Er kaufte
den Cliveden-Landsitz zu Taplow (Bucks) in England,
den alten Sitz des Herzogs von Westminster, des reichsten
Grundherrn in’England. Seitdem verachtet er seine Heimat
und denkt nicht daran, seine Besitzungen in New York, die
ihm ein so großes Einkommen abwerfen, auch nur anzusehen.
Dieser Grundbesitzer in der Fremde, für den schätzungs-
weise nicht weniger als hunderttausend Männer, Frauen und
Kinder fronen für die Miete, die sie ihm zahlen müssen,
hat sich in England mit der größten Exklusivität umgeben.
Das Recht, das das Publikum lange genossen hatte, sich
auf dem Cliveden-Gute zu ergehen, hat er aufgehoben,
strenge Befehle gegen Übertretungen erlassen und längs
der Straßen-hohe Mauern aufgerichtet mit Stacheldraht-
zäunen. Sein Sohn und Erbe, Waldorf Astor, hat erklärt,
britischer Untertan bleiben zu wollen. William Waldorf
Astor ist so etwas wie ein Macher der öffentlichen Meinung:
er besitzt in London eine Zeitung und eine Zeitschrift.
So hoffen wir die allgemeine Meinung widerlegt zu haben,
als wäre das Astorvermögen gerade eins von denen, die
durch ehrliche Mittel erworben worden sind.
Siebentes Kapitel
ANDERE LANDVERMÖGEN
Di Gründung und Vergrößerung anderer großer Privat-
vermögen aus Grundbesitz ist durch ganz ähnliche
oder gleiche Methoden vollzogen worden, wie beim Astor-
vermögen.
Nächst Astor hatten vielleicht die Goelets dem Werte
nach die größten städtischen Besitzungen in den Vereinigten
Staaten. Was sie allein auf der Manhattan-Insel besaßen,
wird auf volle 200 Millionen Dollar geschätzt.
Das Goeletvermögen
Gründer des Goeletvermögens war Peter Goelet, der
während und nach der Revolution Eisenhändler war. Sein
‚A.