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Privathäuser mit einem Vierzehntel ihres Wertes. Das
persönliche Vermögen figurierte auf den Steuerzetteln mit
einem minimalen Betrage.
Für Boston meinte die Steuer-Kommission für 1891,
die öffentliche Schatzkammer werde alljährlich um etwa
17 Millionen Dollar für Steuern betrogen. Für New
York haben wir gesehen, wie die Astors, die Schermer-
horns, die Goelets — die ganze Gesamtheit der besitzenden
Klasse — jahrzehntelang systematisch Steuern hinterzogen
haben. Man schätzt, daß gegenwärtig in der Stadt New
York nicht weniger als 5 Milliarden Vermögen gänzlich
der Besteuerung entgehen, und das ist eher zu niedrig ge-
griffen.
Spahr kam in seinem Buche „Die gegenwärtige Verteilung
des Reichtums in den Vereinigten Staaten“ vor mehr-als
einem Jahrzehnt zu dem Schluß: „Die Reichen zahlen
weniger als ein Zehntel der indirekten Steuern, die Wohl-
habenden weniger als ein Viertel, die relativ ärmeren Klassen
mehr als zwei Drittel.“ Er hätte hinzufügen müssen: wenn
die Reichen zahlen. Die Mieter der Kapitalisten müssen
ihre Miete rechtzeitig bezahlen, oder sie werden aufs Pflaster
gesetzt; die Kapitalisten selber aber lassen sich Zeit und
zahlen dann so viel, wie auf ihrem Steuerzettel noch übrig
bleibt, nachdem sie die Hauptmasse hinweggeschworen
haben. So sagte der Steuerkontrolleur Metz in New York
in einem öffentlichen Bericht vom 28. Februar 1908, die
Stadt hätte noch fast 103 Millionen unbezahlter Steuern
zu bekommen, die zum großen Teil schon jahrzehntelang
Pe staeng davon lagen rund 30 Millionen auf Grund-
esitz!
Aus dem August 1909 haben wir den Bericht der Steuer-
reform-Liga in Illinois an die Steuerreklamations-Kammer
von Chicago über Steuerhinterziehungen. Danach war u. a.
Edward Morris, Leiter einer großen Schlachthofgesellschaft,
überhaupt nicht zur Steuer auf persönlichen Besitz heran-
gezogen worden, während er für 43 Millionen Dollar
Papiere besaß, die die Liga im einzelnen aufführte. Ebenso
verlangte die Liga, daß J. Ogden Armour, einer der Haupt-
Macher im Beef-Trust, mit 30 840 000 Dollar persönlichem