schaften, denen eine möglichst große Massenbeförderung
Vorteil brachte, zur Einwanderung veranlaßt waren, fer-
ner durch die Werbetätigkeit der Agenten der amerika-
nischen Gesellschaften, die unter den unterdrückten Men-
schen der Alten Welt einen genügenden Bestand an billigen,
nicht organisierten Arbeitern auswählten, oder auch durch
die plötzlich auftauchende Aussicht, ihre Lage wirtschaft-
lich oder politisch zu verbessern.
Millionen von armen Europäern wurden auf diese Weise
beredet, hinüberzugehen, nur um zu erkennen, daß die
ihnen gemachten Versprechungen leere Worte waren.
Sie erfuhren, daß sie in den Vereinigten Staaten noch
schlimmer ausgebeutet wurden als in ihrem Heimatlande.
In bezug auf ihre politische Freiheit waren ihre kühnen
Hoffnungen bald zerstört. Sie waren zwar nach einer ge-
wissen Zeit der Seßhaftigkeit wahlberechtigt, aber sie er-
kannten — wenigstens die Intelligenten unter ihnen —, daß
die Gesetze der Vereinigten Staaten von den Großkapitalisten
gemacht wurden. Das Volk wurde zur Abstimmung zu-
gelassen; aber die Interessen der Geldleute bestimmten
durch ihre Kontrolle alle Schritte der herrschenden poli-
tischen Parteien, wer die Kandidaten und welches die so-
genannten Prinzipien dieser Parteien sein sollten, Dies
Programm wurde bei jeder Wahl aufgestellt. Der Wähler
wurde durch künstliche Erregung und Begeisterung über
falsche Resultate und aufoktroyierte Kandidaten wegge-
bracht. Je mehr Macht und Reichtum der kapitalistischen
Klasse sich vergrößerten, um so offenkundiger wurde die
Regierung ultrakapitalistisch.
Reichtum und direkte Machtstellung
In dieser Zeit war es, als der Senat der Vereinigten Staaten
eine Umgestaltung erfuhr, die deutlich zeigte, wie sehr
überdrüssig die Großkapitalisten des Systems waren, durch
Mittelspersonen zu regieren. Bis dahin hatten die indu-
striellen, Eisenbahn- und Bankinteressen es für klüger ge-
halten, ihre Macht nicht direkt, sondern indirekt auszuüben.
Weitaus die meisten Kongreßmitglieder wurden durch