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war die Möglichkeit gegeben, die Rettungsboote zu benutzen,
falls Zeit und Raum es gestatteten. Auch im
günstigsten Falle ist eine Seereise ein Hasard; die schönsten
Schiffe können Unglück haben. Aber hier erhoben sich
nach den Katastrophen bittere Anklagen hinsichtlich der
Korruption, der ungenügenden Mannschaft und unfähigen
Offiziere, wegen defekter Maschinen und verfaulten Holzes,
wegen Mangel an geeigneter Aufsicht und Sicherheitsmaßregeln.
Der Ausweg
Die Ratlosigkeit der Reeder dauerte nicht lange. Da sie
ihre Schiffe nicht mehr benutzen konnten, war das einfachste,
sie der Regierung aufzuhalsen. Dafür war die Zeit
äußerst günstig; die Regierung brauchte Schiffe, weil urplötzlich
ein riesiges Heer zusammenzubringen und zu befördern
war. Betreffs der anderen Frage, welche momentan
die Kapitalisten bewegte, der Frage nach einem neuen Gebiet,
auf das sie ihre Geschäfte verlegen konnten, zeigte
Vanderbilt sehr bald, auf welche Weise Eisenbahnen ein viel
größeres Vermögen abwerfen könnten als der Handel.
Der. große Konflikt, der zwischen Norden und Süden
ausbrach, fand die Bundesregierung völlig unvorbereitet.
Freilich hatte der Kongreß, als er den Ozeandampfergesellschaften
die Postsubsidien bewilligte, durch die viele der Gesellschaften
erst begründet und finanziert wurden, den Vorbehalt
gemacht, daß diese subventionierten Schiffe als
„Kriegsschiffe erster Klasse“ gebaut und in Kriegsfällen zur
Verfügung gestellt werden sollten. Aber dieser Vorbehalt
stand nur auf dem Papier. Genau wie die Harris- und Sloo-Linien
eine jährliche Postsubvention von 900 000 Dollar
vekommen und die Regierungsbeamten bewogen hatten,
ihre minderwertigen Schiffe abzunehmen, so hatte es
auch die Collinslinie gemacht. Der Bericht einer Anzahl
Sachverständiger hatte gezeigt, daß die Dampfer Collins
nicht vertragsmäßig gebaut waren, daß sie bei dem Feuer
ihrer eigenen Batterien in die Luft gehen und eine einzige
feindliche Kanone sie in Atome zersplittern würde.