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H. Vanderbilts Testament folgendermaßen verteilt: 40 Mil-
lionen Dollar in Eisenbahn- und anderen Papieren wurden
als Reservefonds reserviert, dessen Erträge unter seine acht
Kinder gleichmäßig verteilt werden sollten. Hierdurch hatte
jedes von ihnen ein jährliches Einkommen von 500000 Dollar,
Dieser Fonds sollte sich auf ihre Kinder vererben, wie sie
testamentarisch zu bestimmen hatten. Weitere 40 Millionen
Dollar wurden gleichmäßig unter seine acht Kinder geteilt.
Die letzten 20 Millionen Dollar wurden verschieden verteilt:
den größeren Teil bekam seine Witwe; 2 Millionen Dollar
fielen als besonderes Legat Cornelius zu, ı Million Dollar
sinem Lieblingsenkel, verschiedene Beträge anderen Ver-
wandten und Freunden, und etwa ı Million Dollar wurde
mildtätigen und anderen öffentlichen Einrichtungen über-
wiesen.
Er wurde in einem Mausoleum begraben, das 300 000
Dollar kostete und das auf seinen eigenen Wunsch in New
Dorp auf Staten Island erbaut worden war; dort liegen heute
seine Überreste in der prächtigen Grabstätte, während
Millionen der lebenden Ausgeplünderten und Enterbten
im Elend verkommen müssen.
Siebentes Kapitel
DAS VANDERBILTSCHE VERMÖGEN IN DER HEUTIGEN
GENERATION
Mi} dem Ableben William H. Vanderbilts hörte das
Vanderbiltsche Vermögen auf, eine einzige Person zu
repräsentieren. Obwohl es unter die acht Kinder verteilt
wurde, hatten die beiden Haupterben — Cornelius und
William K. Vanderbilt — bei weitem das Übergewicht.
An sie gingen die ausgedehnten Eisenbahnlinien mit allen
dazugehörigen Besitzungen über, die ihr Großvater und
Vater sich angeeignet hatten. Diese beiden Erben waren in
die Bahnverwaltungsgeschäfte gründlich eingeweiht wor-
den; alle finanziellen Kunstgriffe und die großen taktischen