und Unangreifbarkeit des Ausdrucks stellte der Kommissions-
bericht es als „Profit“ hin.
Nach vielen Sitzungen, und nachdem die Protokolle der
Zeugenaussagen Bände füllten, stellte die Kommission fest,
wie es in ihrem Bericht verzeichnet ist, daß die gesamten
Baukosten der Union-Pacific-Eisenbahn etwa 50 Millionen
Dollar betrugen. Und was hatte die Credit Mobilier Com-
pany veranschlagt? Fast 94 Millionen Dollar oder, um die
genaue Summe anzugeben, 93 546 827,28 Dollar*). Die
Kommission fügte hinzu, „daß die Bahn größtenteils mit
staatlichen Mitteln erbaut sei?)“. Das ist ein entschiedener
Irrtum; sie ist vollständig damit erbaut. Die Kommission
selbst wies nach, daß die gesamten Baukosten der Bahn
„durch die Einnahmen aus den staatlichen Obligationen
und den ersten hypothekarischen Obligationen völlig ge-
deckt seien“ und daß aus den Aktien, Vermögensobligatio-
nen und Landschenkungsbonds die Erbauer einen baren Ge-
winn von 23 366 000 Dollar hatten — etwa 48 Prozent
der gesamten Kosten?).
Große Summen, die ausdrücklich zum Bau der Bahn auf-
genommen waren, waren mit einem Schlage erbeutet worden
und wurden als Dividende auf Aktien verteilt, für die diese
Clique gegen Recht und Gesetz keinen Pfennig bezahlt
hatte.
Die Bestechung wird beständig fortgesetzt
Als das Gesetz von 1864 erlassen wurde, wies der Kongreß
auf die weisen Vorsichtsmaßregeln hin, die er getroffen
hätte, um die rechtliche Verwendung der staatlichen Zu-
schüsse zu sichern. „Beachtet,‘“ sagte tatsächlich dieser
Kongreß, „die Sicherheitsmaßregeln, mit denen wir dieses
Gesetz ausstatten. Wir sehen die Ernennung von staatlichen
Direktoren vor, welche die Arbeiten zu kontrollieren und
auf die Wahrung der staatlichen Interessen zu achten haben.“
Das war allerdings eine sehr passende Maßnahme von einem
Kongreß, der sich seinen Verrat der Interessen des Volkes
mit 436 000 Dollar hatte bezahlen lassen.
1) Doc. No. 78, Credit Mobilier Investigation, XIV.
2) a.a. O.XX. 3) a. a. O. XVII