8327, — 3, Titel: Beriprechen der Leiftung an einen Dritten. Borbenterkungen. 275
US 325 If. 1 u i {onerverzuge nach 8 326 der Rücktritt {tet wegen eines
Umftandes oe Dee Seil zu vertreten hat, fo hat es zunächft den
anlein, al8 ob der Sag 2 des 8 327 auf einem Redaktionsverfehen Derubhte und gegen
HAndSL0S et, Allein der Sab 2 it eine8 der auffälligften Beilpiele für die mit Recht 9
De ‚getadelte übertriebene KHinitlihe BerweifungsStechnik des BGB, Der $ 325 a
ent nämlich die Anwendbarkeit des S 325 auch für den Zall des S 283, „wenn NIC
! Seiftung biS zum Ablauf der Srift bewirkt wird oder wenn fie zu diefer Zeit teilweile
Den bewirkt i{t. Der S 283 heitimmt, dak der Gläubiger audh dem rechtSfräftig
Grstteilten Schuldrer zur Bewirkung der Leijltung eine angemefjene Srift mit >
“Härung beftimmen fan, Daß er die Annahme der Leiftung DEN Aolaufe der Sri]
Qölehne und nach dem Mblaufe der Frift Schadenserfaß wegen ; ter lung a angen
en foweit nicht die Leiitung der Friit rechtzeitig bewirkt wird, unter alsdann ein-
Zetenden Uusihluß des Erfüullungsanipruchs. Er fügt hinzu, daß diefe Verpflichtung gam
ybadenserfabe nicht eintritt, wenn die Seiftung infolge eine5 4 as
Sag 39110 wird, den der Schuldner nicht zu vertreten hat. ® 28 .
‚,. Will man nun nicht annehmen, daß Sab 2 des 8 327 gegenftandSlos jel, fo bleibt
I anderes äbeia bg daß die Nedaktoren des BOS. den Sal im U
Gebt haben, daß die Erfüllung einer Leijtungspflidht in der Zeit 3mwif Den Ds
Umaütfeilung und dem Ablanufe der nach $ 283 gefebten Srif infolge e Me
ung ade, den der Schuldner nicht zu vertreten hat, vorüb A end unmög Dhabi
Co daß der Gläubiger nunmehr von dem ihn durch S 325 Abi. 2 gewährten Wok
ex touch macht, anftatt Schadenserfaß wegen Nichterfüllung zu fordern, von dem er
Bor 4Urüczutreten. Sn dielem Falle mürde dann der Schuldner nur nach %
S Orten über die Herausgabe einer ungerechtfertigten Bereicherung haften D. D. za
d 2 ff. (Seine Verpflichtung befohränkt {ih alsdann auf Herausgabe deffen, Wa 5
500 die Gegenleiftung des Oltubigers oder in jonjtiger Weife auf deffen HTiit nunmehr
ar tehtlichen Grund, causa Hnita, erlangt hat, 8 812; fie erfiredt fich auf die ne
Sanungen Jowie auf dasjenige, wa8 er nach Anrechnung der EEE auf oh e:
de8 1 erlangten Rechtes oder als Erjaß tür die Da Bel Abu Der San m
En erlangten Gegenitande8 erwirbt; it die Herausgabe wegen Der An €
Se angten nicht mehr möglich oder ijt der Schuldner auZ einem andern Grunde A
N De Sande außerjtande, fo hat er den Wert zu erfeßen; die Verpflichtung zur ‚Deralen
be 5, 0der zum Eriabe des Wertes ift ACEgeNOEN foweit der Schuldner U (Chr
Stadert it, 8 818.) Val. audH DVertmann Bem. 2 zu 8 327. U. M. anfdeine
am ler, Chuldoerhältnife S. 146.
im & Außerdem fanıt 8 327 Sah 2 noch zur Anwendung
alle des S 636 (bei nicht rechtzeitiger Heritellung eines
zu 8 „eber {pezielle Anwendung des S 327 beim Kaufe
BVerfprehen der Seiftung an einen Dritten.)
Borbemerkungen,
Dritter Titel.
N I. Die Zuläifigkeit der Verträge zugunjten Dritter im allgemeinen: Das önie
Dit Verwarf im Prinzip die bindende Wirkung von Verträgen zuguniten Dritter (1. 38 8 1
‚de v. 0. 45, 1), ließ jedoch folgende UNusnahmen zU :
itte: Die
Ya P) Literatur: Hellwig, Die Berträge auf Leljtung an Dritte; Unger,
Säge zugumjien Dritter in Sgetings Saprb. Bd. 10 S. 1ff. ag deutigem NEO, Unter
1901 STet Berücjigtigung des BGB3. Leipzig 1899; dazu vgl. d. Thur, KAL DETNOG-
te S. 542 f.; Rn auß, Die fog. Verträge zuguniten Dritter, Bonn, bl nach BOB. ;
U der Schuldverhältnijie S. 165 f.; Stahl, Die Berträge auguniten N ehroT n8 Handbuch
des OR eertäge zugunften len Km iS Cr 2 °P ns dank, KorderungSüber:
Deilung ; 473; YUrchiv f. d. 3ziuilift. Prazi Dr a ERS POLSEL in Orudots
Beine 8 und Verträge zugunjten Dritter 1886 S. 107 ff; weig, Die fog. zwei:
1 22 ©. 577 f.; Stobbe-Lehmann III S 225; € hrenus ' oh .
liedrigen Bertokne 2 ; Dritter 1895; Cofad, Lehrbuch I 8 96;
eorgi Eder inSbef, die Berträge zuguifien DER ACC Sn ilung in der neueren
Cg1 Rudo ä ritter. ve gefhidhtlighe Cntwidiung In
Doftrein und A BE ler au 39 BGB. Aachen 1900 (D. Georgi). Auch als