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Vorbemerkungen,
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Denn die alte, jet e8 weil fie nit hefteht oder au8 einem andern Grunde 3. B. wegen
beiHräntter Gefchäft8fähigkeit eine8 Bertrag3teils, nidt aufgehoben wird.
Ob eine Umwandlung 3abiidht vorliegt und nicht bloß eine die Ydentität des
Schuldverhältniffes nicht zerftörende Abfiht bloßer Abänderung (AbänderungSvertrag),
Üt nad) dem Willen der Barteien und der wirtfihaftlidgen Bedeutung der Wbänderung zu
Entiheiden. Vgl. Ennecceru8 a. a. DO. S, 199, B, 3, C, Anm. 4 zu 8 265 S. 104; ferner
Sem. 2 zu 8 305 S. 207 oben.
; 3, Im Falle des & 607 Abi. 2 Handelt e& id, ungeachtet hier von einer Umwandlung
M ein Darlehen gejprocdhen wird, in Wahrheit für die Regel in den Hauptfälen um
Umwandlung in ein abitraltes Schuldverhältni8, aljo um eine edhte Nobvation; in MNarer und
DerdienitvoNer Weije it dies nacdhgewiejen von Schoeninger, Die LeiftungsSgejhäfte des
Bilrgert. %, 1906 S., 290—801. Val. übrigens näher Bem. VII zu S 607.
4. Der Siherungszwed {teht der Benüßung der Novation im Rechtäverkehre nicht im
Wege, da ja die Parteien, menn fie mollen, die alten Sicherheiten auf die neuzubegrün-
"ende Seuld übertragen önnen.
5. Nichtig ift, daß die Novation eine Leiftung im Sinne de8 8 242 Bem, 4, c dar-
Ütellen fann und in der Kegel auch darftellt, jo daß man fie geradezu al Begründung
eines abftrakten SchuldverhHältnifjje3 solvendi causa fennzeidnen kann (val.
Soeninger a. a. DO. S. 299). Vgl. au Ennecceru8, Lehrb, 4./5. Aufl. I, 2 S. 198. Dies
Wi au die Auffaflung der Praxis. (Vgl. RGE. in Zur. Widhr. 1906 S. 11 Nr. 8. (AlerdingS
wird in den Quellen die Novation dem Solutionsbegriff night geradezu untergeordnet,
itdern nur der solutio gleidgeitellt, val. 1.31 81 D.46, 2; 1.2183 D. 33,1; 1. 1984 D. 39,5;
Rretihmar, Erfüllung S. 35.)
Mit Recht betrachtet daher auch die Praxis den Fall des 8 364 Abi. 2 einfach al?
Nobation, Vol. NGE. in ur. Wihr. 1908 Beil. 96, Ennecceru8 a. a. D. N
€ ift durhaus nicht zutreffend, die Begründung eineS abjtratkten Schuldverhältnifies
“fÄllungspalber al8 einen Fall der Hloßen Umwandlung der Schuld im Sinne des
5 305 aufzıufafjen. Die Novation al3 befonderes Recht3inftitut ijt daher feineswegS ein
„Writer Wechfelbalg“, vielmehr ein noch Häufig vorkommendeS praktijhes RechtBinftitut;
die Gegen dasjelbe erhobenen Beanftandungen Meins8 und Kohler8 find durgaus unbegründet,
dei Mein um jo ntehr, al3 derjelbe die Möglichkeit eineS Joldjen RechtsgeidhäfteS gegenüber dem
Srundfage der Verirag3freiheit felber nicht Leftreitet. Dagegen ft die Sqhuldummandlung
mM Sinne des 8 305 begriffliG an enge Grenzen geknüpft, jofern e8 fkeineSweg8 möglich ift,
jeden beliebigen Vertragstypus nachträglig in jeden beliebigen anderen umzuwandeln, wie
denn au der auffaNlende Mangel an anjhHauliHen Beifpielen au8 der Praxi? hei Kein in
der Aitierten Schrift ihre relative praktijdhe Bedeutungslofigkeit beftätigt.
6, Daß durch entgegengefebten Vertrag (contrarius consensus |. Dernburg, Pand.
Bd. 3 8 102 Anm. 2, Windigheid, Band. Bd, 2 8 357 Note 5, BERN, Il. IV cap. 15 8 11
% © 1) aug nad BGB. ein Schuldverhältniz zum Erlöjdhen gebracht werden kann, verfteht
5 Na) der für das Gebiet der SchuldverhHältnije geltenden Bertragsfreiheit von felbfl.
Ueber die Verpflichtung, daS au dem alten Vertrag etwa bereit Empfangene zurücdzuerftatten,
NÜGeidet der im neuen Vertrage zum Ausdruck gelangte oder aus ben Umitänden zu
“Ymitfelnde Barteiwile. Val. WM. II, 79, 80.
gon „+ Die Unmöglichkeit der Leiftung als Erlöfdhungsgrund {ft in den SS 275, 282.
223 —895 geregelt.
8, Untergang des Schuldverhältnufies durch Ziwekerreichung,*) Concursus causarum
Wterativarum den, EN MM uf 68: Windicheid, Band. Bd. 2 S 348a Note 6;
i 1905;
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