1. Titel: Berpflihtung zur Leiftung. 8 249.
57
icon nach Ablauf eines Kahre8 ausgefchloffen it S 124), während für die SchadenS=
erfaßflage die regelmäßige Verlährungsfrik von dreißig Jahren Läuft S 195). YMller-
Maß ilt Diebe zu berüchichtigen, Daß Die Anfechtungsklage dinglich wirft, Den Her
HelumgSanjpruche aber nur eine ob ligatori{iche Wirkung gegenüber dem Erfaßpilichtiaen
mumt.
Der durch araliftige Tänfhung zum Bertragsichluffe VBerleitete Tann demnach ftatt an-
zufechten und Des EEE ative Bertrageinterefle zu ENGE beim Bertrage ftehen bleiben
und Den ihr durch die argliftige Zänfchung zugefügten Schaden einkflagen (poftineS Ver-
tragSinterelfe). Handelt e8 ich 3. B. um eine ar {fijtige Sun jo muß er N
werden, wie er jteben würde, wenn die ZU eficherte Tatiache wahr wäre. Zunächtt ift
Retelhung des durch den Vertrag bezweckten Bujtandes anzıuftreben © BD. entgegenitebender
Redte, ebene efbentfGäbigung (88 250, 251). Bol. ROSE. Yb. 59 ©, 155 ff, Ir.
Wichr. 1905 S. 42 Ziff. 2, Holwheims Monatsjchr. 1905 S. 235, Gruchots Seitz, 36. 49
S, 905, ROS. Bd. 59 S. 158 Anın. 1, ZentralBl. 1. frein. Gerichtöbark, Bd. 6 S. 337 in
Recht 1905 S. 79 Hr. 280, Seuff. Arch. Do. 60 S, 442 ff, Öruchots Beitr. Bd. 49 S. 889 #.,
Sur, Se 1905 S. 76 Zn 11, 1907 S. 670 Biff. 3, Mecdht 1906 S, 289 Biff. 579, ROE.
5b. 63 S, 110 ff, Sur. Wichr. 1906 S, 330 Bf. 4, D. Jur.3. 1906_S. 655; vor allem
ROS, Bd, 66 S, 335 ff. unter analoger Anwendung de8 S 463 Sab 2); dagegen val.
Weltrum in ur. Wichr. 1907 S. 39 f., Matthieflen in Yur. Wichr. 1908 S. 60—864, echt
1908 ©, 670. jerner Schl-Holit. Ang. 1908 ©. 49 (Kiel), Itecht 1908 11 Ziff, 2784, IHpy.
d. OLG. Bd. 17 S. 376 Naumburg). Für die zitierte Entich. Modeitus-Lipfius im
„Recht“ 190R S 5300—504, 739—740.
„5. Iurijtijde Natur des Anfpreuchs auf Gelderfaß: Das in Sag 2 dem
Slänbiger KR UG CAS Recht, ftatt der SE en den dazır erforderliden Geldbetrag
zu verlangen, ijt weder ein Wnhlichulbverhältnis noch eine og. facultas alternativa des
Öläubigers, fondern ein eleftiver Anfprucdh im Sinne der Korbent. zu SS 262 ff. unter
Bf. 4. Die Beltinmungen über das Wahlfchuldverhältnis (SS 262—2265) finden daher
feine Anwendung. A. IM. Pescatore, Zah licouldverhältniife S. 152 Yamı. 7, S. 275,
der eine Wahlichuld anninınt. Val. dagegen DYertmann, 2. Aufl. S. 34. S, Borbem. 1, b
und Bem. 1 zu S 262. Der Gläubiger kann bis zur wirklich erfolgten el fich
Darüber erklären, ale Urt der Erfaßleiftung er beanjpruche. Wenn die Htatural-
Heritelung vor Einforderung des Gelderfaßes unmöglich wird, insbejondere die herzu-
jtellende Sache untergebht, ijt e8 falich, mit Litten, Wahlichuld S. 111 f. eine völlige Be-
ireiung des Eriabpflichtigen anzunehmen. Dagegen wendet fichH mit Necht Pescatore
S, 154. Die Unrichtigkeit der Meinung Littens würde \ auch bei Annahme einer facultas
alternativa au8 8 251 au8 unferen Grundläßen vom Kaufalzufammenhang ergeben. Bol.
Vorbem. IN, 3, b S. 46, DVertmann, 2. Aufl. S. 34. Vol. auch Regelsberger, Sherings
Sahıb. Bd. 16 S. 167. Hat der Gläubiger, wozu er auch in diejem Falle berechtigt it,
eine Srift gemäß S 250 gejeßt, jo {ft mit dent fruchtlofen Ablanfe der Srift fein Anipruch
auf Herftellung ausgefchlofien; |. Bem. 3 ımd 4 zu $ 250. Solange eine Annahme
Abzeptation) der Erklärung, Herftellung oder SGelderfaß zu verlangen, von feiten Des
Schuldners nicht vorliegt, Dur Ser GMäubiger von der getroffenen Wahl wieder abgehen.
Er kann alio nicht nur, wie Schollmeyer II S. 29 meint, wenn er fi für Herftellung
entichied, nachträglich noch dem Geldbetrag verlangen, fondern auch umgefebrt, nachdem
er erflärt hat, Gelderjaß zu verlangen, auf Die Forderung, der Seat zurückkommen,
jolange eine Annahme feiner Erklärung nicht erfolgt ift. Nur it
zu beachten, daß die Annahme der Geilüzung auch ftilfoweigend erfolgen fan, inS-
befondere in dem Beginne der Heritellung zu befinden it, wennn diejer in Kenntnis der
itattgebabten Erklärung erfolat. Die Erflärumg lt eine einfeitiae embfanashebürftige
WillenserfNärung. ; " or
6. Schadenzerfag wegen Nichterfüllung bei gegen eitigen Berträgen. gl.
Vorbem. zu ds EEE IV, Sem. 1 zu $ 325, Tl zu 8 326, aud) 8 440 mit Bem.
7. Erfag für fremden Schaden. Val. Vorbem. II S. 40 f..
RP, Kaufalzufjammenhang. Bol. Vorbem. IN S. 42 f.
NMorteilsausaleidhung (compensatio Jucri cum damno), Bal. Borben II, 7
S no A)
1% Am einzelnen ift unter Hinwei8 auf die Redhtipredung noch hervorzuheben:
Die TE der Km Din verpflichtende Umfiand auch ein bloßes Unter-
(ajfen Jetn fann (Worbem. IN, 2 S. 45) hängt davon ab, ob eine gefeßliche ober fontraftliche
Berpflichtun zu einem pofitiven Tun gegeben War. „Bol. NGE. in Yur. Wichr, 1908
©. 405 Bit 6 (Dulden von Scheibenfchießen feitenS eines Sajtipirts). Die Lehre vom
adäquaten Raufalzufammenhang fordert nicht, daß der Sn die Konkrete
Tatfache vorausiah ober vborausiehen Konnte, oder dakR er gar alle Kaufalbedbinaungen