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im Jahre 1900 1912
den deutschen Außenhandel mit 10 000 19 500 Mill. M
den Außenhandel Großbritanniens
mit . . . . . . . 15 000 23 000 . .
Großbritanniens Vorsprung mit 5 000 3 500 Mill. M
Verfolgen wir diese Zahlen weiter, berücksichtigen
wir die starke Lebensmitteleinfuhr und
Kohlenausfuhr Großbritanniens, so gelangen
wir bald zu der Überzeugung, daß Deutschlands
Handel dem der Inseln auf den Fersen sei und
Großbritanniens Ausfuhr demnächst überflügelt
haben würde. Eine derart oberflächliche Betrachtung,
verbunden mit einigen üblichen Äußerungen
des Mißbehagens über jede starke Konkurrenz,
gibt für viele Deutsche den zureichenden
Grund zum Krieg ab.
Kein Wunder, wenn viele so in Deutschland
die Welt des Krieges durch die ökonomische
Brille sehen. Ward doch im Frieden die Expansionskrast
gerade unseres Volkes immer mehr
von der politischen Ausbreitung abgelenkt, beschränkte
doch der Gegensatz zu England durch
anderthalb Jahrzehnte unsere Ausweitung auf
kulturellen und wirtschaftlichen Neuerwerb. Und
je mehr — der Krieg beweist es — dem „deutschen
Gedanken in der Welt" die politischen
Hemmungen Licht und Luft versperrten, desto
eifriger warfen wir uns auf die ökonomische