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mahnt, daß dieser Verlust keineswegs etwa nur
materieller Natur gewesen ist, daß er vielmehr
eine Einbuße des Deutschtums an Macht und
Kultureller Geltung darstellt.
And was bedeutet dieser Vorgang für Amerika
selbst? Zwei Daten werden es erläutern. In
ganz Nord- und Südamerika waren um 1800
noch volle zwei Drittel der Bevölkerung spanischportugiesischer
Abkunft; nach 1900 zählt das
iberische Element nur noch ein gutes Drittel
der Gesamtzahl, der Rest fällt — einschließlich
einem Dutzend Millionen Neger — in den
angelsächsischen Kultur- und Sprachbereich. Das
bedeutet zugleich: Bis zur Wende des 18. Jahrhunderts
herrschte der Katholizismus über mindestens
drei Viertel der Menschen in der Neuen
Welt, er war bis 1762 Staatsreligion in allem
Land westlich und südwärts von den Alleghany
Mountains. Anfangs des 20. Jahrhunderts dagegen
gehört nurmehr die gute Hälfte aller
Amerikaner zur katholischen Kirche, und ihre
herrschende Stellung ist jetzt auf Mittel- und
Südamerika beschränkt. And während ganz
Amerika ursprünglich der romanischen Kultur
bestimmt schien, gehen heute fast zwei Drittel
aller seiner Bewohner in Schulen mit englischer
Anterrichtssprache, werden erzogen in angelsächsischer
Literatur und angelsächsischer Ge