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Einfuhr in ihrem Wachstum auch durch den Dingley-Tarif
nicht behindert worden ist, indem sie sich selbst von 1898
bis 1902 um mehr als 30 Proz. steigern konnte. Und
diese Tatsachen gewinnen für uns noch an Bedeutung,
wenn man die Einfuhr aus den übrigen Industriestaaten
Europas ins Auge faßt. Hier hat — immer die Jahre
1870 und 1902 miteinander in Vergleich gestellt —
nur Belgien mit 425,6 Proz. Zunahme einen Vorrang
vor Deutschland, was indes bei dem geringen absoluten
Umfange der belgischen Einfuhr nicht von Belang ist.
(Bei Italien mit 360,1 Proz. Zunahme handelt es sich in der
Hauptsache um Agrarprodukte.) Die beiden neben Deutschland
vornehmlich in Betracht kommenden europäischen Import
länder nach Amerika haben bei weitem nicht die gleichen
Fortschritte gemacht. Die Einfuhr aus Frankreich, die in 1902
rund 82 Millionen Dollars betrug, hat seit 1870 nur um
94 Proz. zugenommen und die aus England, das mit 165,7
Millionen Dollars freilich noch immer an der Spitze der für
Amerikas Waren-Einfuhr maßgeblichen Länder steht, sogar
nur um 9,1 Proz. Schließlich soll auch nicht unbeachtet
bleiben, daß infolge des Wachstums der amerikanischen
Einfuhr im Fiskaljahre 1902/03 der Ausfuhrüberschuß der
Vereinigten Staaten mit rund 394 Millionen Dollars geringer
ist, als er in jedem der letzten fünf Jahre war, und gegen
1901/02 um 18, gegen 1900/01 sogar um 41 Proz. zurück
bleibt, trotzdem sich der Gesamtaußenhandel der Union um 7
beziehungsweise 5,8 Proz. gehoben hatte. Bei der Be
trachtung aller dieser der deutschen Volkswirtschaft günstigen
Umstände darf aber nicht übersehen werden, daß der Gesamt
export der Vereinigten Staaten in den letzten dreißig Jahren
um nahezu 500 Proz. zugenommen hat, und daß die Union
selbst über Großbritannien hinaus an die erste Stelle der
Weltexportländer rücken konnte. Und der steigende Import