Full text : Schutz dem Arbeiter!

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Interessant  ist  auch,  was  Director  Blocher  bezüglich  des  Arbeitsverdienstes ­
  anführt.  Es  betrug  in  einer  Grobspinnerei,  welche
^bnig  jugendliche  Arbeiter  beschäftigt,  der  jährliche  Durchschnittslohn  von
Rudern  und  Erwachsenen  in  den  Jahren  1868—1877  Fr.  599  oder
Tag  Fr.  2,  und  in  den  Jahren  1878—1886  Fr.  674  oder  pro  Tag
à  2,25.  Eine  Erhöhung  war  eingetreten  anfangs  der  siebziger  Jahre;
ailn  fielen  die  Löhne  etwas  bei  der  Einführung  des  Gesetzes,  um  sich
^chher  wieder  auf  die  gleiche  Höhe  zu  stellen.  Der  Arbeitslohn  hat
Ul '^  Einführung  des  Normal-Arbeitstages  also  keine  dauernde  Veränderung ­
  erfahren.
Wenn  bezüglich  der  Schweiz  vielfach  behauptet  wird,  daß  dort
er  Maximal-Arbeitstag  bloß  auf  dem  Papier  stehe  und  wegen  der
Ostreichen  Ueberzeitbewilligungen  die  Ausnahmen  zur  Regel  würden,  so
^s  weit  übertrieben.  Allerdings  sind  Ueberzeitbewilligungen
^ufig.  Sv  erhielten  1885  (resp.  1884)
îņl  Canton  Zürich  von  512  (465)  Fabriken  114  (106)  Ueberzeitbewilligungen
"  »  Schwyz  „  26  (  25)  „  3(4)  „
"  „  GlaruS  „  77  (  76)  „  9(9)  „
"  »  Zug  „  13  (  12)  „  2(2)
"  „  St.  Gallen  „  779  (681)  „  53  (  74)
32(29)  »  2(  g)
Bezirk  kamen  aus  1293  —  286  Fabriken  mit
in  Ganzen  952 3 / 4  Monate.

Graubünden  „
.  Im  III.  Jnspections-^erzeitbewilligung
  auf  i

N.  Die  Berichte  der  Fabrik-Jnspectoren  pro  1886/87  ergeben  leider
t X  ben  I.  Aufsichtsbezirk  wieder  eine  Vermehrung  der  Ueberzeit-^illignngen.
  Es  erhielten  1887  resp.  1886
tm  Danton  Zürich  von  599  (572)  Fabriken  226  (149)  Ueberzeit-Bewilligungen.

(5)
(29)
(10)
(88)
(18)

Ury
Schwyz
Unterwalden
Glarus
Zug
St.  Gallen
Graubünden

(10)

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-

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1.1

(12

>7

-

17

"  „  St.  Gallen  „  815  (812)  „  53  (37)
"  „  Graubünden  „  39  (32)  „  3  (4)
&  t  Der  Bericht  hebt  hervor,  daß  die  Vermehrung  vor  allem  aus  die
..  ^ìben-Jndustrie  und  die  mechanischen  Werkstätten  kommt,  daß
^  ui  den  verschiedenen  Cantonen  je  nach  der  Bereitwilligkeit  der
dhörden  sich  sehr  verschieden  gestaltet,
sà  diesem  Umstande  „liegt  eine  große  Ungerechtigkeit,  die  immer  lebhafter,
w  .  st'ei  den  Industriellen,  ven  Wunsch  auftauchen  läßt,  es  möchten  beschränkende

toie  r  m - mUnsctt  şîìr  die  Ertheilung  der  Ueberzeit-Bewilligungen  aufgestellt  werden
..  'U  England  längst  bestehen.  Dabei  wäre  namentlich  in's  Auge  zu  fassen,  daß  die

ötofc  * aUtc  Ņbeit«  nicht  mehr  so  leicht  als  Bewilligungsgrund  anerkannt  werde.  Die  allzu
ftq*  ^kheit  in  dieser  Beziehung  fördcrt  ein  gegenseitiges  Abjagen  der  Befugen ­

  durch  Anerbietung  schneller  Lieferung,  es  fördert  die  großen
            
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