Full text : Untersuchungen über die Theorie des Preises

XXVI

Hedeiiken,  das  Eingreifen  einer  „weisen  Wirtliseliaftspolitik“
  zu  fordern,  um  die  mö^lieliste  Fraktionirun^-der
  Tuuseli<j^eseliäfte  und  Zuwendung;-  monopolistiselier
Vordieile  an  den  jeweilig’  ärmeren  der  beiden  tauselienden
  Tiieile  zu  erreieben.  Darauf,  wie  dies  dureli-^esetzt
  werden  könne,  g’clit  Launliardt  niclit  ein;
er  g-laubt,  dureli  seine  Jkreelinun^en  den  Grundsatz
„laissez  faire,  laissez  ])asser“  end^iilti^*  widerlegt  zu
haben,  beaebtet  aber  niebt,  dass  sebón  die  Voraussetzungen, ­
  in  denen  er  mit  Wal  ras  übereinstimmt,
an  dem  oben  darnele^ten  Widerspruebe  leiden.
Die  Mühsal  stellt  Launliardt  als  Funktion  der
Zeit  dar,  findet  aiieb,  dass  der  sebwäebste  llnternebmer
den  Freis  regelt,  und  bebt  die  Analogie  zwiselien
Fnternebmer^ewinn  und  Bodenrente  hervor;  dann
wendet  er  sieh  anderen  Froblemen  zu.
Endlieb  müssen  wir  noeb  Böhm-Bawerk  besonders ­
  bervorbeben;  er  bedient  sieb  zwar  niebt  der  analytiseben
  Darstellung',  kam  aber  in  seinen  oben  angeführten ­
  Aufsätzen  unseren  Ansebauungen  in  maneben
Funkten  so  nabe,  dass  wir  uns  dadureli  veranlasst
sahen,  das  längst  abgeseblossene  Kapitel  I  der  vorliegenden ­
  Fntersuebungen,  mit  denen  wir  uns  sebón
seit  nahezu  zehn  daliren  beseliäftigen,  unter  dem  Titel
„Zur  Theorie  des  Freises“  im  gleieben  Verhige  im
Jänner  LS87  selbständig  ersebeinen  zu  lassen.

Wien,  im  Juni  188<S.
            
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