Full text : Ursachen der Amerikanischen Concurrenz

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<lürfte  sich  in  Zukunft  kaum  über  8  c.  im  Durchschnitt  erheben.
Im  Oktober  1882  nahmen  Dampfer  den  Bushel  für  6%  Cents
=  58  Kreuzer  ö.  W.  per  Mtc.  nach  Liverpool;  8  Cents  macht
71.2  Kreuzer.
Die  Gründe  der  billigen  Dampferfracht  bestehen  erstens
darin,  dass  die  Dampfer  viel  Einnahmen  aus  Passagierfracht
haben,  Einwanderern  aus  Europa  und  reichen  amerikanischen
A’^ergnügungsreisenden  nach  Europa;  dass  sie  ferner  aus  der
Fracht  von  Provisionen  sehr  grosse  Einnahmen  erzielen,  alsoy
Getreide  billiger  befördern  können  als  früher.  Die  Fracht  für
100  Ibs.  „Provision“  —  hauptsächlich  Schweine-  und  Rindfleisch ­
  in  Fässern  oder  Zinkbüchsen,  Schmalz,  Butter,  Käse,
bewegt  sich  zwischen  40  —  75  c.  von  Chicago  bis  Liverpool
<lirect.  Im  Oktober  kostete  die  Dampferfracht  per  Tonne  Provisionen ­
  =  IO  Mtc.  17V2  =  25  Shillings.
An  Producten  der  Schweineschlächterei  wurden  exportirt
k  J.  1874  —  530  Mill.  Ibs.,  1877  =  763,  1878  =  1.006,  1879  =
1*143  und  1880  =  1.230  Mill.  Ibs.  Davon  wurden  im  Jahre
1880  nach  Frankreich  exportirt  1.608.000  Ibs.  Schweinepökelfleisch ­
  (Pork),  66.357.000  Ibs.  Bacon  and  Harns  und  55.462.000
Ibs.  Schmalz  (Lard).  In  ähnlicher  Weise  ist  der  Export  anderer
V,Provisionen“  gestiegen,  des  Rindfleisches  von  88  im  Jahre
‘877  auf  130  Mill.  Ibs.  i.  J.  1880,  der  Butter  von  21  Mill.  Ibs.
*•  J.  1877  auf  39  Mill.  Ibs.  i.  J.  1880,  des  Kaeses  von  107  Mill.
*•  J.  1877  auf  127  Mill.  Ibs.  i.  J.  1880.
Line  so  grosse  Steigerung  im  Quantum  verschiedener
Fxportmassen  giebt  den  Schiffen  stets  Gelegenheit,  die  amerikanisch-atlantischen ­
  Häfen  mit  voller  Fracht  zu  verlassen,
und  das  macht  die  Fracht  eben  billiger.  Ferner  werden  die
Schiffe  immer  grösser  und  die  Kohlenausnutzung  zur  Erzeugung ­
  für  Hitzeffect  wird  vollkommener.
Lie  Anstalten  zum  Auf  be  wahren  und  Ueberladen  von
eizen  sind  in  allen  atlantischen  Häfen  dieselben,  stehende  und
Schwimmende  Elevatoren,  wie  Seite  61—65  beschrieben.
Wird  Getreide  aus  einem  Wasserfahrzeug  in  den  stehenden
Llevator  geladen,  lagert  es  hier  bis  zu  5  Tagen  und  wird  es
dann  aus  dem  Elevator  in  ein  anderes  Fahrzeug  geladen,  so
kostet  das  '/*  c.  per  B.,  jede  folgenden  10  Tage  kosten
            
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