355
23*
Äirchenbau-Verein zu Berlin.
Im Jahr 1863 entstanden, hat er zunl Bau einer Kapelle in der Elisabeth-Gemeinde
2000, zur Ausstattung der Interims-Kapelle zum h.
Kreuz 597 Thlr. hergegeben, auch die Interims-Kirche für die Zwölf-Apostel-Gemeinde
hergestellt. Vorsitzender Kögel.
v. Kircheisensche Stiftung,
1821 von den Mitgliedern des Bürger-Rcttungs-Jnstituts zum Andenken
an die Dienst-Jubelfeier ihres Vorstehers , des Justiz-Ministers
v. Kirch eisen gestiftet, um bedürftige Berliner Greise, welche 50
Jahre Bürger sind, durch monatlich zu verabreichende Spenden zu unterstützen.
Das Statut ist vom 4. September 1823 und die Verwaltung
steht der Direktion des Bürger-Rettungs-Jnstituts zu. Die Anstalt
erhielt zahlreiche Schenkungen und Vermächtnisse; 1802 wurden
verabreicht an 41 Jubelgreise resp. 4, 3, 2, 1 Thlr. monatlich.
Kirchenkastcn zu Rastenbnrg.
Eine milde Stiftung, bestehend aus einer Anzahl Vermächtnisse zu
wohlthätigen Zwecken im Gesainmtbetragc von 13,424 Thlr. Es werden
daraus Studirende, Wittwen und Waisen jc. mit 1—25 Thlr.
unterstützt.
Kirchen- und Schnl-Fonds der Grafschaft Mark,
für katholische kirchliche und Schul-Zwecke, jährlich 1232 Thlr. Die
Verwaltung steht der Regierung in Arnsberg zu.
uirchen- und Schul'Fondö zu Erfurt.
Er steht unter Verwaltung der Regierung zu Erfurt und hat 16,900
Thlr. Einnahme, die für kirchliche und Schulzwecke beider Konfessionen
verwendet wird.
Kirchlicher Armen-Verein zu Langensalza.
Er besteht seit Anfang 1860 und will alten und leidenden Armen Handreichung
für Leib und Seele thun. Die erforderlichen Mittel werden
durch Beiträge aufgebracht.
Kirchnerscheö Bermächtniß zu Reichenbach i. Schl.
Johanna Elisabeth Kirchner (f 17. April 1843) setzte die Armen
..in ^i/o.'chcnbach zur Universal-Erbin ihres Nachlasses (3000 Thlr.)
beliebig' vertheilt ihrem Sterbetage an Arme des Orts
. Kirsch Jubilar-Stipendium zu Berlin.
ļunc Verehrer ihm eine Summe von 560 Thlr. zu, deren Verwendung
sie feinem Ermessen anheimgaben. Er bestimmte die Liebesgabe zu
einem Stlpendlum für arme Theologen aus der Mitte der Gemeinde.
Kißsche Stiftung zu Rikolai,
begründet vom Prof. Kiß in Berlin (1863) mit 2500 Thlr., die er