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(jedweden Alters) berücksichtigt werden, welche, wenn sie vaterlos ist,
mag sie durch den Vater oder die Mutter von dem Jakob v. Schenck
abstammen, zum Zweck der Heirath eine Aussteuer von 200 Thlr. er-
,"^au v. Schenck hinterließ ferner a) der Kirche zu Flechtin-
gen 1000, b) der Kirche zu Dönfiedt 500, c) dem Prediger-Witthum
ju Flechtingen 400, d) dem Prediger-Witthum zu Dönstedt 400 und
^ Kantor-Wittwen zu Dönstedt, Flechtingen, Wegenstedt und Böd-
dcnscll je 200 Thlr.
Schenksche Stipendien.
Die Verleihung steht dem Magistrat in Quedlinburg zu. Das theo
logische beträgt 45, das juristische 5O Thlr. jährlich (Hermes 11. 240).
Schenkel-Schvllersche Stiftungen,
von den Eheleuten Kaufmann Rudolph Schenkel zu Düren und
Lucia Katharine geb. Schöller (f 1852) herrührend. Sie schenk
ten 1833 der Stadt ein neu erbautes Badehaus nebst Gartcnplatz
unter der Bedingung a) daß das Badehaus als solches insonderheit
auch für Arme erhalten und benutzt werde; b) daß dasselbe zur Zeit
ansteckender Krankheiten nach Gutachten der Behörden zum Lazareth
verwendet werde; c) daß der Ertrag des Hauses und Gartens nach
Abzug der Unterhaltungs- und Berschönerungskosten den Armen zu
^ltc komme, und d) in dem Hause eigeiitliche Schankwirthschaft oder
Tanz-Musik nie gestattet werde. Die Schenkung, im Werthe von etwa
4000 Thlr. ist von der Stadt unter den gestellten Bedingungen ange
nommen worden. — Die genannten Eheleute betheiligtcn sich wesent
lich an der Gründung der jetzigen Elisabeth-Stiftung (s. d.) zu Dü
ren. Sie übertrugen (1844) der Stiftung das ihnen zugehörige ehe-
mallge Jesuiten-Kollegium nebst dem an der Südseite des Gebäudes
gelegenen Garten und Nebengebäude im Werthe von 10,000 Thlr.
gegen eine jährliche Leibrente von 300 Thlr. Die verw. Schenkel
geb. Schöller vcrinachte endlich 1) den Armen zu Düren ohne Un
terschied der Konfession 10,000 Thlr. Die Bedingungen, wie dieses
Kapital zu verwalten, sollten ihre Brüder Friedriä) und Leopold Schöl
ler bestimmen; 2) der ev. reformirten Gemeinde einen zu Disternich
gelegenen Ackerhof nebst der Schenkenburg mit einer Fläche von 473
Morgen (un Werthe von mindestens 50,000 Thlr.) und einem Garten
bei Düren. Diese Zuwendung soll den Namen 'S chenkel-S ch öl-
lersche Stiftung führen und die Hälfte des Ertrages dem Kirchen-
Fonds, die andere Halste dem Schul-Fonds auf ewige Zeiten gehören.
Die Stistcrin überließ ihren Brüdern, zu bestimmen, wie die Rcvenüen
dieser Schenkung zu verwenden seien, und drückte den Wunsch aus, daß
das geschenkte Gut unter keinem Vorwände verkauft werde; 3) dem
ev. reformirten Kirchen- und Schul-Fonds zu Düren 4000 Thlr, von
deren Rcvenüen dem Gustav-Adolph-Verein jährlich 120 Thlr. gezahlt
werden sollen; 4) zu einer Versorgungs-Anstalt für alte fleißige' brave
Familien der Gemeinde Düren, die sich nie dem Trünke oder dem Müs-
siggange ergeben haben, Grundstücke im Werthe von 8O,OO0Thlr. Die