Full text : Preußisches Landbuch

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^  r-  alliahrlrch  zur  Bertheilung  gelangen  sollen.  Die  Verleihung  steht
dem  Klrchen-Kollegmm  zu;  die  eine  Rate  soll  jedoch  an  die  Sch'ützengrlde
  gezahlt  und  von  dieser  nach  ihrem  Belieben  entweder  einem  noch
kbenden  durch  Unglücksfälle  oder  hohes  Alter  hülfsbedürftig  gewordenen
Altstadt  Böhmsches  Stipendium
-WZZxķ'-Knelphof
  (Bartel)  Böhmsches  Stipendium,
von  der  Frau  Hofgerichtsräthin  Böhm  in  Königsberg  für  studirende
  Verwandte  oder  anderer  armer  Leute  Kinder,  die  studireu,  begründet. ­
  Die  Verleihung  des  Stipendiums  steht  dem  Magistrat  in
Königsberg  zu.
Joh.  Samuel  Böhm,
Ņ"""^uszûglcr  zu  Ledcrose  (Striegau)  hinterließ  1864  der  cuarto,
papille  daselbst  60  Thlr.  mit  der  Bestimmung,  daß  die  jährlichen  Zinsen ­
  davon  dem  ärmsten  und  im  Konfirmanden-Unterrichte  fleißigsten
Ktnde  aus  der  Gemeinde  Ledcrose  auf  Bekleidung  am  Tage  der  Konstrmatlon
  zu  Gute  kommen  sollen.
£>.  F.  Böhme,
Untier,  legirte  1863  an  die  école  de  Charité  (s.  d.)  2000  Thlr.  zur
Forderung  ihrer  allgemeinen  Zwecke  und  10,000  Thlr.  zur  Verwendung ­
  der  Zinsen  im  persönlichen  Jntereffc  solcher  männlichen  Zöglinge
höre  durch  ihre  Väter  der  französischen  Gemeinde  ange-I.

  «.  Böhme,
o?ŗş^ņermeister  zu  Görlitz  setzte  (1850)  der  dortigen  Armenkaffe  zwei
von  je  500  Thlr.  mit  der  Bestimmung  aus,  daß  die  Zinsen  des
wob«  ^"lahrllch  unter  zwei  arme,  würdige,  über  60  Jahre  alte  Einam
  .Ģärlitz,  zu  gleichen  Theilen,  die  Zinsen  des  andern  aber
wäckte^  Gilgen  Weihnachtsabende  an  die  in  Görlitz  angestellten  Nachtspäter ­
  in  Nv  »?  werden  sollen.  Die  letztgedachte  Stiftung  wird  erst
Wirksamkeit  treten.
Ņ  .  Böhmesche  Kirchen-Stiftung.
bat"si  Kaufmann  Gottlob  Böhme  zu  Lauban  (1862)  begründet,
I  J C ,  Hauptzweck,  das  dortige  evangelische  Kirchensystcm  mit
çm.,.  der  Baulichkeiten  in  künftigen  Zeiten  ausschließlich  durch  die
^ er  Stiftung  zu  erhalten.  Im  Uebrigen  ist  die  Tendenz  der
s  ?  -!'g  "ncrseits,  den  drei  ev.  Kirchen  des  Orts  ihren  evangelischlulyerischen
  Charakter  zu  sichern,  andererseits  die  Gehälter  der  dortigen
k  angeüschen  Geistlichen  zu  verbessern,  sowie,  wenn  auch  in  späterer
            
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