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vollständig und in den am meisten entscheidenden Punkten
begreifen. Im Gcgentheil machen sie dieselben fast regelmässig
auch zu ihren Opfern, während sie andererseits zur
Glorification derselben halb widerwillig beitragen. Dies ist
Fidl mit J. B. Th^^:kmt für dm nmm Ge^^^
der Oekonomie gewesen, und wir werden von der Holle
dieses Französischen Lehrmeisters noch besonders zu reden
haben. , , .
2. Ehe wir auf den Inhalt der Smithschen Arbeit näher
cingehen, müssen wir noch die Stellung bezeichnen, durch
welche sie sieh im Gange der allgemeinen Geschichte auszeichnet.
Sie gehört dem 18. Jahrhundert und den aufklärenden
Bestandtheilen seines Geistes an. Ein grosser Theil ihres
Erfolgs ist dem Umstande zu danken, dass sie zu der vorherrschenden
Strömung der politischen Ideen passte. Sie ^ stellt
die Formiilirung der Nationalökonomie vor, an welcher die aufklärendc
Philosophie der Engländer und die Physiokratie der
Franzosen gearbeitet hatten. Sie lehnte sich an beide Ueberlieferungen
an; aber ihr gemässigter Charakter liess sie im
Hinblick auf die kommende Revolution als etwas verhältnissmässig
Neutrales erscheinen. Es war ein ruhiger Mann der
Wissenschaft, ohne stärkere Leidenschaft und ohne praktischen
Enthusiasmus, der die Untersuchungen über die Ursachen des
Völkerreichthums in stiller Zurückgezogenheit, ohne bewusste
Parteinahme und ohne directe Verwicklung mit praktohen
Interessen und Antrieben ausführte. So entstand ein Wer',
welches sich, obwohl an der Schwelle der Revolution zum
ersten Einfluss gelangt, dennoch von den im nächsten halben
Jahrliundert an erster Stelle eingreifenden Leistungen sehr
^osmitlich unün-schmden sMl^% Im Gange des vnHhschMtlichon
Wissensgebiets ist nämlich die grosse Französische Revolution
ein so entscheidendes Ereigniss, dass man die Kluft
zwischen dem, was ihr voran ging, und dem, was ihr nachfolgtc,
nicht leicht zu weit veranschlagen wird.
Nach diesem Ereigniss von mehr als blos Europäischer
Bedeutung vertheilt sich die Pflege der wirthschaftlichen Ideen
an verschiedene Richtungen, bei denen der politische und gesellschaftliche
Parteistandpunkt ganz unverkennbar hervortritt.
Was noch an Einheit vorhanden war, zersplittert sich, und man
kann von nun an nicht mehr sagen, dass eine einigermaassen