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hörigen Contrast zu bilden. Sie werden bemerken lassen, durch
welche Kluft ein 8t. Simon mit seinen Ideen von den eisernen
Gesetzen des wirklichen Lebens getrennt wurde.
5. Von einem Mann der That gelangen wir jetzt zu einer
Erscheinung, die ihren Schwerpunkt in der Theorie hat und
von der man noch nicht einmal sagen kann, dass sie die Kraftentfaltung
des rein Verstandesmässigon an erster Stelle vertreten
habe. In dem Namen Saint Simons kann das kleine
Beiwort als Erinnerung daran dienen, dass sein Träger von
vornherein und nicht etwa erst in seinen letzten Lebensjahren
von religiösen Aifecton bewegt worden ist, die ungeachtet ihrer
anscheinend ganz freien und fessellosen Gestaltung, ja trotz
ihrer gelegentlichen Verwandlung in einen blossen Cultus der
Wissenschaft, dennoch niemals das ihnen eigenthümlicho Gepräge
des einseitigen Gefühlsstandpunkts verleugnet haben.
Diese Regungen oder vielmehr deren leicht begreifliche Entartungen
sind es gewesen, die das Bindeglied zwischen St. Simon
und den widerwärtigen Ideen und Thatsachen abgaben, die nach
seinem Tode unter dem Namen des St. Simonismus eine Rolle
spielten und in den Enfanterieen eines Enfantin ihren bekanntesten
Ausdruck fanden. Wäre in der Person und in den Ideen
St. Simons nichts Anderes als der an gedeutete Zug anzutreffen,
der, wenn auch sehr weit von den nachfolgenden Thorheiten
entfernt, dennoch unbestimmt genug war, um für das kinderhafte
Unterfangen einer Secte einen ziemlich scheinbaren Anknüpfungspunkt
zu bieten, — wäre bei St. Simon selbst nichts
Besseres vorhanden gewesen, so würden wir unsere kritische
Geschichte mit keinem Bericht über seine Gedanken und Bestrebungen
auszustatten, sondern den Raum für andere Erscheinungen
zu schonen haben. So aber verhält es sich nicht, sondern
St. Simon ist in der That, aller Abwege und Beimischungen
ungeachtet, der rationellste Vertreter der älteren socialen
Ideen. Ja es lässt sich sogar behaupten, dass sein Grundgedanke
im Wesentlichen zutreffend gewesen ist und, von einigen Einseitigkeiten
abgesehen, noch heute den leitenden Antrieb der
wirklichen Gestaltungen bildet. Um diesen Gedanken gehörig
aufzufassen, muss man jedoch von vornherein die sehr gewöhnliche
Ansicht ablegen, als wenn derselbe eine von Grund aus
neue, in den Hauptformen des gesellschaftlichen Daseins völlig
veränderte Ordnung ins Auge gefasst hätte. Im Gegentheil
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