Full text: Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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ßchiedenen in dieser Art verwendeten Jahren nicht allzu viel 
eingetragen zu haben. Die Herren, die er in Anspruch nahm, 
haben die Sache unzweifelhaft auch ihrerseits zu cavalicrmilssig 
und zwar in einem schlechteren Sinne dieses Worts genommen, 
als es auf St. Simon selbst passen würde. Sie haben ihm für 
reines Gold und reinen Wein sicherlich nichts Entsprechendes 
gereicht; denn andernfalls hätte der gute Graf, dem es an Geist, 
Phantasie und sogar an einer gewissen Art von Genie nicht 
fehlte, nicht sein ganzes Leben hindurch ohne Kenntniss des 
Sinnes der exacten Wissenschaften und ohne Verständniss für 
deren strenge Denkweise bleiben können. Die reichste und 
überschwellendste Imagination, die von den Affecten noch so 
sehr beherrscht wird, kann, solange sie überhaupt noch zur 
Einlassung auf die strengeren Theile des Naturwissens geneigt 
ist, durch zutrehende Wendungen und Hinweisungen stets ein 
wenig disciplinirt und zur Ordnung gebracht werden. Ein der 
artiger Vorgang ist aber bei St. Simon nicht eingetreten. Die 
Physiker und Astronomen, mit denen er sich nach einer Art 
von Systematik zuerst einliess, haben daher sicherlich keinen 
Beitrag geliefert, um die ein wenig abenteuerliche Phantasie 
ihres nicht im besten Sinne des Worts originalen Zöglings auf 
den allbeherrschenden Verstand hinzu weisen. Die Wissen 
schaften des Organischen und Animalen waren aber, nament 
lich in ihrem damaligen Zustande, am allerwenigsten geeignet, 
einen sonderlich ordnenden und aufklärenden Einfluss auf einen 
Geist auszuüben, in welchem sich ohnedies schon viel unver 
arbeitete Vorstellungen und Antriebe drängten. 
Auf diese Studien folgten nun Reisen nach England und 
Deutschland und zwar mit dem Zweck, die dortigen Zustände 
des allgemeinen Wissens kennen zu lernen; von England war 
St. Simon wenig erbaut; in Deutschland flel ihm die mystische 
Philosophie auf, die ja grade an der Grenzscheide des Jahr 
hunderts zu wuchern begann, und die er ganz richtig als einen 
Kindheitsstandpunkt bezeichnete. Zwar nennt er Leute wie 
Fichte und Schelling nicht; aber der Eindruck passt wesent 
lich nur auf die Atmosphäre, in welcher diese und verwandte 
Erscheinungen auftauchten. Uebrigens fügte St. Simon seiner 
Ansicht die Bemerkung hinzu, dass die Deutschen, wenn sie 
einmal auf den rechten Weg gelangt sein würden, grade in
	        
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