VERLAG von R. L. PRAGER in BERLIN, NW. 7.
Die social-ökonomische Türkei.
Von Pr. V. Totomianz und E. Toptschjan.
KI. 8. VIII, 128 Seiten. 1901. Eleg. brosch. M. 2.-.
Deutsche
Handwerker und Handwerkerbruderschaften
im mittelalterlichen Italien.
gr. 8. VI, 160 Seiten mit Tabellen. 1902. M. 5.—.
©ocialpolitische Studien.
Beiträge zur Politik, Geschichte und Ethik der socialen Frage.
Zwei Bücher.
Von Dr. Heinrich Hirsch.
VIII, 144 Seiten, gr. 8. 1897. Eleg. br. Preis M. 3. —.
£)er 'ßühnenengagements 1/ertrag.
Ein Handbuch für Juristen und Laien.
Unter Berücksichtigung der Rechtsprechung des Bühnenschiedsgerichts.
Von Dr. Bruno Marwitz, Rechtsanwalt.
VIII, 222 SS. mit Sachregister, gr. 8. 1902. Eleg. brosch. M. 4; Lwd. M. 5.
Das Buch giebt eine eingehende systematische Darstellung der vertrag
lichen Beziehungen zwischen Theaterunternehmer und Schauspieler. Aus
gehend von den Bestimmungen der Vertragsformulare des deutschen Bühnen
vereins und der Genossenschaft deutscher Bühnenangehöriger, sucht es unter
Benutzung der Entscheidungen des Bühnen Schiedsgerichts sowie der in- und
ausländischen Literatur zu allgemein gültigen Resultaten zu kommen, die als
Richtschnur bei Streitigkeiten zwischen Unternehmer und Schauspieler dienen
können. Am Schlüsse giebt der Verfasser einen Vertragsentwurf, der die
berechtigten Wünsche der Bühneuleiter und der Bühnenmitglieder gleichmäfsig
berücksichtigt. Ein ausführliches Sachregister wird die Benutzung des
Buches wesentlich erleichtern.
„Herr R.-A. Dr. Marwitz, der schon in so manchem die Bühnenkreise
betr. Prozefs plaidierte, hat soeben im Verlage von R. L. Prager, Berlin,
ein Werk erscheinen lassen, das seinen Untertitel „Ein Handbuch für Juristen
und Laien“ mit Recht führt. Es behandelt den „Biihnen-Engagementsvertrag“
und bildet einen an der Hand der gesamten einschlägigen Literatur und
Rechtsprechung aufs sorgfältigste ausgearbeiteten Leitfaden durch die viel
verschlungenen Pfade dieses Gebietes. Das Buch gewinnt dadurch an Wert,
dafs es klar, leicht fafslich und nichts weniger als trocken geschrieben und
anfserdem von grofser Übersichtlichkeit ist. Das Werk kann allen, die es
angeht, warm empfohlen werden “
Berliner Börsen-Courier 1902, No. 24.