Full text : Kritische Geschichte der Nationalökonomie und des Socialismus

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(lie  politiBoheii  Vorbedingungen  der  sooialen  Bestrebungen  ms
Auge  gefasst  haben.  In  dieser  Beziehung  wird  man  sich  nun
über  die  Deutschen  Erscheinungen  der  allgemeinen  socialistischen
  Ideenströmung  am  wenigsten  zu  beklagen  haben.  Der
Zusamnmnhang  nnt  &)r  Pohtik  hathl^  hiderei^:en^mdmb.
liehen  Agitation  klar  zu  Tage  gelegen.  Die  LassaUesohen  Bemtdiungen,
  die  smk  lun  das  J^ir  1863
politisch  demokratische  Ausgangspunkte.  Ebenso  ist  das  weitere
  theoretische  Zubehör,  welches  bei  Gelegenheit  der  La^aUeschen
  Agitation  nicht  unerwähnt  bleiben  kann,  nämlich  der
fragmentarisch  doctrinäre  Versuch  des  Herrn  Karl  Marx  in
den  Kreis  derjenigen  Kundgebungen  zu  rechnen,  welche  der
politischen  Demokratie  huldigen.  Ja  dieses  Verhältniss  des
Socialen  zum  Politischen  steht  bei  Herrn  Marx  weit  unzweideutiger ­
  fest,  als  in  der  spätem  Wendung  der  Lassalleschen
Ao-itationsideen.  Die  letzteren  fingen  an,  sich  mehr  und  mehr
mit  solchen  Gesichtspunkten  zu  mischen,  in  denen  man  al  ermindestens
  erhebliche  Zugeständnisse  an  das  alte  politische
Regime,  wo  nicht  gar  an  die  religiösen  Organisationen  sehen
musste.  Von  solchen  Inconsequenzen  sind  die  Schriften  des
Herrn  Marx  frei,  und  der  Umstand,  dass  er  der  Londoner
demokratischen  Flüchtlingsemigration  angehört  und  an  den
Bestrebungen  der  Internationalen  Association  den  theoretischen
Hauptantheil  hat,  bezeichnet  hinlänglich  seine  Sympathien  für
den  politischen  Radicalismus.  Er  geht  jedoch,  wenn  man  genauer ­
  zusieht,  von  der  Ansicht  aus,  dass  die  politischen  Zustände ­
  durch  die  ökonomischen  Verhältnisse  gestaltet  werden,
und  es  liegt  ihm  der  Gedanke  an  die  entscheidende  Einwirkung ­
  in  umgekehrter  Richtung  sehr  fern.  Die  ökonomischen
Kategorien  sind  ihm  in  seiner  Hegelianisch  dialektischen  Construction ­
  der  Geschichte  und  der  Verhältnisse  Alles,  und  die
politischen  Gebilde  an  sich  selbst  fast  nichts.  In  seinen  socialökonomischen
  Schriften  treten  die  politischen,  auf  die  pubheistischen
  Rechtsformen  zu  richtenden  Anschauungen  so  gut  wie
gar  nicht  hervor,  und  diese  Thatsache  sollte  am  allerwenigsten
da  übersehen  worden,  wo  man  eine  Trennung  der  socialen  von
den  politischen  Reformen  mit  Recht  für  eine  Unmöglichkeit
hält.  Das  vermeintliche  Hinwegsein  über  die  politischen  Verfassungsfragen ­
  hat  zwar  stets  einen  doppelten  Sinn  ^  gehabt.
Die  Einen  wollten  sich  mit  jedem  Gebilde  social  auseinander-
            
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