liegenden Falle glauben wir, dies gethan zn haben.
Wir haben die Politik ans den dem Staatswirth
eigenen Grundansichten beurtheilt. Diese belehrten
uns nämlich, daß die äußeren politischen Formen
stets durch den innern sozialen Zustand bedingt
seien, und daß, wenn auch jene mächtig auf diesen
einwirken, eine politische Umgestaltung nur
Folge, aber auch unausbleibliche Folge einer veränderten
sozialen Basis sei. In der Entwickelung
des jetzigen Industriesystems und Weltverkehrs aber
erkennen wir neue soziale Elemente, welche nicht
nur die früheren von der absoluten Regierungsform
erfüllten Anforderungen an eine Staatsmacht
aufheben, sondern sogar entgegengesetzte Bedürfnisse
erzeugen, mit denen das für eine andere soziale
Stufe berechnete Staatssystem nunmehr unverträglich
ist. Das wesentliche Merkmal der niederen
Gesellschaftsstttfe, aus der die absolute Regierungsform
hervorging, war der Konflikt, sowohl unter
den Nationen als unter den Ständen einer Nation.
Friede und Ordnung waren früher nur das
zufällig hergestellte Gleichgewicht zwischen den sich
bekämpfenden Kräften; daher war die diplomatischpolizeiliche
Macht einer absoluten Regierung nöthig,