Die Bedeutung des Tausches im Ñrbeits- u. Wertbildungsprozeß
der absoluten Sicherheit eines Uettenschlusses das folgende:
1. Lr ist unter allen Umständen nach beiden Seiten
vorteilhaft, denn niemand wird freiwillig einen
tausch eingehen, bei dem er keinen Vorteil hat.
2. Handel und Verkehr, die dem Austausche der
Güter dienen, sind infolgedessen genau so wertbildend
wie die Hervorbringung derselben, was sich wieder
mit unserer Behauptung deckt, daß die Bewegung
der Güter den Reichtum eines Landes ausmacht, nicht
allein ihr Vorhandensein. Also je reger der Tausch,
je schneller geht die lvertbildung vor sich.
3. Tritt irgendeine menschliche Tätigkeit dennoch
irgendwo nachweislich einseitig wertbildend auf,
b- h. eignet sie sich vom Arbeitserträge eines
andern einen mehr oder weniger großen Teil, ohne
entsprechende Gegenleistung an, so folgt daraus, daß
der „Tausch" nicht frei ist.
Diese Unfreiheit kann nun zunächst entstehen durch
einen wirtschaftlichen Zwang, wo die Wahl des
kleineren Übels zur Triebfeder des Tausches wird, zweikens
durch auf Wacht gestützte Willkür.
Entkleiden wir nun den wirtschaftlichen Zwang
aller menschlichen Willkür, so werden wir sehen, daß
àie Unfreiheit, die dann noch verbleibt, kein Rlo-Ment
darstellt, das den Grundgedanken vom freien
und dabei beiderseitig vorteilhaften Tausch aufhebt,
daß dieses nur dort der Fall ist, wo wir es mit
Menschlichen Eingriffen in diese Freiheit zu tun haben.
Ñm klarsten wird uns das werden, wenn wir uns
die verschiedenen Formen ansehen, die der Tausch anzunehmen
imstande ist, er kann auftreten