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Die Aluminium-Industrie-Aktiengesellschaft Neuhausen
hat zum Beispiel neben der Produktion von
Aluminium auch noch die des Carbids mit einer Produktionsfähigkeit,
die auf 4000 tons geschätzt wird,
aufgenommeu. Ebenso haben auch die elektrochemischen
Werke Bitterfeld an Elektron, Griesheim, ihre
Werke zu Rheinfelden verpachtet und dort die Herstellung
von Carbid zeitweise aufnehmen lassen. Wie
gross bei diesen Werken der tatsächliche Anteil des
Carbids früher an ihrer Gesamtfabrikation war, war
leider nicht näher zu bestimmen. Seit einigen Jahren
jedenfalls wird in dem Rheinfelder Werk (4000 PS.) der
Elektrochemischen Werke Bitterfeld kein Carbid mehr
produziert, wofür die betreffende Firma von dem Syndikat
eine Abstandssumme von M. 36 000 bis 40 000,— jährlich
erhält. Die Lieferungen aus den Werken der
Aluminiumindustrie Neuhausen sind seit einer Reihe
von Jahren von den deutschen Eisenbahnverwaltungen
übernommen Für die Entwicklung des freien Marktes
kommen also diese beiden Werke nicht in Betracht.
Was nun diejenigen Fabriken anbetrifft, die ihre
Produktion auf den Markt warfen, so entstand in
Deutschland wohl mit als erstes das Carbid werk der
Firma Kunheim & Co., das mit Dampf betrieben
wurde. Die Produktion hat niemals einen nennenswerten
Umfang angenommen und wurde schon in den
allerersten Zeiten wieder aufgegeben und an Stelle
des Carbids andere Fabrikate aufgenommen. Die Erwähnung
dieser Firma an dieser Stelle erscheint deswegen
gerechtfertigt, weil es ihr gelungen ist, in das
Carbid-Syndikat aufgenommen zu werden. Sie hat
ihre Produktion heute an das Carbidwerk zu Matrei
übertragen, ist aber naturgemäss für ihren Teil an
dem Gewinn des Syndikates, lediglich auf Grund ihrer
früheren Versuche, beteiligt.