Des Jahr 1920 brachte noch eine ganze Reihe weitere Ausgaben, Im
März erschienen noch vor der Ausgabe der kleinen Markwerte solche
in Langformat. Die drei ersten Werte 1.—, 1.25 und 1.50 zeigen da®
Reichsposfamt in neuer Zeichnung, diesmal mit Flaggen auf den beide?
Ecktürmen, Auch das schon bekannte Bild der 2.50 Marke hat ein“
Aenderung erfahren, indem der Genius sfatt der Krone eine Facke
schwingt. Die Marken sind im Offse{verfahren hergestellt worden.
Sammelwert der 4 Werte gebraucht 20 Pfg., ungebraucht 2 Mk.
Bald darauf folgten die ersten Provisorien, die, weil in Kupfer
druck ausgeführt, auch Kupferdruckprovisorien heißen. Zu diesen Marke!
wurden alte Platten der Vorkriegsmarken verwendet und zwar für 1.2
und 1.50 Mk.-Marke die der 1 Mk.-Marke und für die 2.50 Mk.-Mark‘
die der 2.— Mk.-Marke. Die 2.50 Mk.-Marke zählt zu den teuerste
Werten und ist echt gebraucht sehr selten.
Sammelwert der 3 Marken gebraucht 3.50, ungebraucht 2 Mk.
Die beiden nächsten Marken stellen die ersten Flugpostmarken ds
Entwurf der 10 Pfg.-Marke von Gg. A. Malhey,
Sammelwert der beiden Stücke gebraucht 10, ungebraucht 5 Pfg.
Es folglen nun die vier Germania-Provisorien 1.60 Mk. auf 5 PB
3 Mk. auf 1!/g4 und 5 Mk. und 10 Mk. auf 75 Pfg. lila, welch höher
Werte die abermalige Erhöhung der Portosälze erforderlich machten.
Sammelwert dieser Marken gebraucht oder ungebraucht 15 Pfg.