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zität. Schon bemüht man sich, elektrisch betriebene
Baumfällmaschinen zur Einführung zu bringen.
Eine wie grosse Rolle die elektrische Kraft in dei
Grossindustrie bereits spielt, und ein wie riesenhalt
grosser Raum zum weiteren Vordringen ihr darin noch
Vorbehalten ist, liegt offen zu tage. Zum Teil ist die
heutige günstige Lage der Elektrizitäts-Industrie ja hieiaul
selbst zurückzuführen. Auch das Handwerk bleibt da
gegen nicht gleichgültig. In der Hausindustrie — Haus
weberei — sind schon nicht unwesentliche Erfolge in
der Verwendung der Elektrizität als mechanische Hülfs-
kraft zur Unterstützung des Kleinmeisters zu verzeichnen.
In verschiedenen Gemeinden des Juras, in der Baseler
Hausindustrie wurden ärmeren Bürgern Webstuhlmotore
leihweise zur Verfügung gestellt und die dabei gemachten
Erfahrungen ermutigen durchaus zum Fortschreiten auf
dem eingeschlagenen Wege. Die allgemeine Einführung
des Kleinmotors in dem Handwerksbetrieb dürfte für die
Elektrizitätsfirmen ein recht lohnendes Feld der Be
tätigung sein.
Nicht minder bedeutungsvoll als ein solches Vor
wärtsschreiten in die Breite ist ein Vordringen in die
1 iefe, zum technisch Vollkommeneren. Neue Erfindung* n
und technische Neuheiten erfordern den Ersatz des Alten,
den Ersatz des minder Vollkommeneren.
Auf dem Gebiete der Beleuchtungstechnik wurden
beispielsweise erst neuerdings wieder allerhand ei
besserungen vorgeschlagen, die eine Verringerung ( e
Stromverbrauchs und damit nach und nach
ständige Umwälzung herbeizuführen vermögen.
Dass die elektrischen Heizkörper sowohl in au
wirtschaften aller Art als auch im Gewerbe sich steigender