Full text : Die Entwickelung der eingetragenen Genossenschaften in Preussen während des letzten Jahrzehnts

Abstufung  der  Mitgliederzahlen  der  preussischen  Genossenschaften  am  1.  Januar  1902  in  geographischer  Gliederung.
(Ohne  die  Zentralgenossensehaften.)

(Tab.  12.)

Von  100  Genossenschaften  entfallen  auf  die  Mitgliederstufen

O  Ti  Ob  cl  1

und

8

11

21

31

41

51

61

71

81

91

Provinzen.

7

bis

bis

bis

bis

bis

bis

bis

bis

bis

bis

10

20

30

40

50

60

70

80

90

100

I

2

3

4

5

6

7

S

9

IO

I  I

12

Preussen

0,7

2,0

8,o

10,1

9,8

9,0

7,8

6,3

4,8

4,4

3,7

Prov.  Ostpreußen

2j

3,4

6.7

9,3

6,5

4,9

6,5

5,1

3,6

3,0

2,7

„  Westpreußen

3,5

4,1

12.2

12,5

11,5

9,5

7,6

4,i

3,2

3,9

2,1

Stadtkreis  Berlin

2.6

5,9

11,1

12,5

3,9

4,0

5,3

2,o

4,6

3,3

0,7

Prov.  Brandenburg

1.3

5,2

21,8

15,5

11.6

7,5

5.4

3,9

2,5

2.6

2j

.,  Pommern

1,1

5,0

12,6

18,3

15,2

9,4

5,7

2.8

5,4

3,0

2,6

„  Posen

1,0

3,1

12,6

12,6

10,6

8,0

7,3

4,7

0,8

2,9

2,8

„  Schlesien

0,5

1,2

6,4

10,5

12,2

12,8

8,8

7,2

5,4

4,s

4,0

„  Sachsen

0,5

1,1

7,2

10.9

11,0

8,3

7,2

6,6

2,8

2,9

2,8.

„  Schleswig-Holstein  .

0,6

1,3

9,2

12,9

12,7

11,4

8.6

7,3

5,4

3,o

2,2  j

„  Hannover  .......

0,2

1,1

3,3

7,9

8,1

9,6

8,4

8,1

5,4

6,-1

4,6

Westfalen

0.2

0,6

4,3

4,9

4,7

6,3

7,1

6,o

5,0

4,9

4,9»

,.  Hessen-Nassau  ....

0,3

0,6

3,8

6,2

8,6

9,5

8,4

7,8

5.3

6,7

6,0

„  Rheinland  ......

0,2

09

5,5

8,4

8,9

8,9

9,0

7,2

6,8

5,0

4.4

Hohenzollern  ........

—

—

6,2

12,5

12,5

18,8

—

Noch:  Abstufung  der  Mitgliederzahlen  der  preußischen  Genossenschaften  am  1.  Januar  1902  in  geographischer  Gliederung.
(Ohne  die  Zentralgenossenschaften.)

(Noch:  Tab.  12.)
Staat
und
Provinzen.

Von  100  Genossenschaften  entfallen  auf  die  Mitgliederstufen

101
bis
125

126
bis
150

151
bis
175

176
bis
200

201
bis
3'00

301
bis
400

401
bis
500

501
bis
1  000

1  001
bis
2  000

2001
bis
5  000

5  001
bis
IG  000

10  001
und
darüber

i3

14

IS

16

17

i8

19

20

21

22

23

24

7,i

4,8

3,8

2,6

0,6

2,9

1,9

2,9

1,3

0,4

0,o

0,o

8,2

7,2

5,3

3,8

8.2

3,2

2,5

5,3

2,i

0,4

—

-  1

3.9

2,8

3,7

1,6

3,7

3.2

2,8

2.5

1,4

0.2

—

3.9

7,9

5.3

2.0

7,8

3,9

2,0

4,6

3,3

2,0

0.7

1

2,8

2,2

0,5

1,8

3,2

3,2

1.5

3,0

1.7

0.4

—

—

2,0

2,0

1,3

1,1

4,6

2,2

2,o

2,6

0,9

—

—

0,2

5,6

4,i

3,0

1,6

4,7

2,8

2.1

4,6

2,0

0,1

—

5.6

3,5

2.7

1.6

3,7

2,3

1,6

3,4

1,2

0,5

—

0,1

5,8

4.4

4,8

3,7

8,3

4,4

2,6

2,2

1,3

0,4

0,1

0,1  !

3,2

2,2

1,1

3,2

2.4

1,9

3,7

1,1

0,2

8,4

4,6

5,3

2,8

7,5

2,9

2,0

2,0

1,1

0,6

—

13,i

9,0

6,4

4,0

8,6

4.9

1,5

1,6

0,4

0.4

—

9,1

6,1

4,2

2,9

5.o

1.9

1,5

3,4

2,1

0,5

0,1

—

9,2

5.6

4,0

3,4

5,7

2,0

1,6

2,2

0,9

0,2

—

I

12,5

12,5

18,8

6,2

Preussen
Prov.  Ostpreußen  ....
„  Westpreußen  .  .  .
Stadtkreis  Berlin
Prov.  Brandenburg  .  .  .  .
„  Pommern
„  Posen
„  Schlesien
„  Sachsen
„  Schleswig-Holstein
„  Hannover
„  Westfalen
„  Hessen-Nassau  .  .
„  Rheinland
Holicnzollern

Im  Schulze-Delitzschen  Verbände  fanden  sich,  um
einige  Grenzwerte  hervorzuheben,  am  Beginn  des  Jahres  1902
nur  1  Genossenschaft  mit  9,  aber  2  mit  über  15  000,  und
zwar  zusammen  33  767  Mitgliedern,  nur  4  in  der  Stufe  von
11-20  mit  zusammen  60,  aber  1  mit  8  982  Mitgliedern,  nur
10  in  der  Stufe  von  21-30  mit  zusammen  261  Mitgliedern,
aber  1  mit  7  689  Mitgliedern;  201  —  250  Mitglieder  zählten
75  Genossenschaften  mit  16  898  Mitgliedern,  101  —  125  weitere
66  mit  7  497  Mitgliedern  usw.
Dem  Reiehsverbande  der  deutschen  landwirtschaftlichen
Genossenschaften  gehörten  20  Genossenschaften  mit  je  7  Mitgliedern ­
  an,  die  an  Mitgliedern  zahlreichste  Genossenschaft
zählte  deren  1  795:  in  der  Stufe  von  8  —  10  fanden  sich
71  Genossenschaften  mit  zusammen  633  Mitgliedern,  die
zweitgrößte  Genossenschaft  hatte  deren  1  588;  in  der  Stufe
von  11  —  20  standen  337  Genossenschaften  mit  zusammen
5  423  Mitgliedern,  als  drittgrößte  fand  sich  dem  gegenüber
eine  Genossenschaft  mit  1  187  Mitgliedern;  am  zahlreichsten,
nämlich  mit  499  und  17  648  Mitgliedern,  ist  die  Stufe  31-40,
mit  485  Genossenschaften  und  12  417  Mitgliedern  die  Stufe
21  —  30,  mit  437  und  19  815  die  Stufe  41  —  50,  mit  360  und
19  899  die  Stufe  51  —  60,  mit  251  und  16  376  die  Stufe  61  —  70
usw.  Demgegenüber  fanden  sich  in  der  Stufe  951-1  000

1  Genossenschaft  mit  975  Mitgliedern  in  der  Stufe  1001  —  1100
4  mit  4  268  und  in  der  Stufe  1  101-1200  wieder  1  mit
1187  Mitgliedern.

Im  Neuwieder  Verbände  waren  die  vier  untersten  Stufen
bezw.  die  vier  obersten,  wie  folgt,  besetzt:

unterste  Stufen:

oberste

Stufen:

Mitgliederzahl

Genossen ­
 ­


Mitglieder ­


Mitgliederzahl

Genossen- ­
  ^’ t, ~
schäften  £ lieder

7

5

35

701—  750  .

2

1426

8—10  .  .  .

27

242

1  001—1  100  .

1

1  096

11—20  .  .  .

133

2  176

1  201—1  300  .

1

1  257

21—30  .  .  .

219

5  660

1  401—1  500  .

1

1  473.

Je  über  200  Genossenschaften  zählten  die  Stufen  von  31  —  40
(244  mit  8  740  Mitgliedern),  41  —  50  (248  mit  11  242  Mitgliedern) ­
  und  51  —  60  (207  mit  11418  Mitgliedern);  alle
übrigen  Stufen  waren  weniger  besetzt;  die  Stufen  101  —  125
mit  3  99  und  22  403  bezw.  61  —  70  mit  184  und  12  033  Mitgliedern ­
  reihen  sich  jenem  Werte  nach  am  nächsten  an.
Der  Reichsverband  der  deutschen  landwirtschaftlichen
Genossenschaften  und  der  Neuwieder  Verband  sind  Verbände
von  überwiegend  ländlichen  (landwirtschaftlichen)  Genossenschaften; ­
  diese  sind  im  ganzen  der  Mitgliederzahl  nach  natur-6*

            
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