Metadata: Wert und Kapitalprofit

Das folgt ohne weiteres aus unserer Feststellung, daß in 
der Statik in jedem Zweige der Grenzproduzent normale Quali- 
fikation besitzt. Seine Produktionskosten, zu denen wir auch den 
ihm zustehenden Gewinn rechnen, bestimmen den statischen Preis; 
da sie aber eben nur den normalen Gewinn, also während einer 
Einkommensperiode das normale Einkommen Z einschließen, so ist 
hier überall g gleich Null. 
Dieser Satz bedarf einer Erläuterung, die aber keine neue 
Schwierigkeit bedingt: der Grenzproduzent kann nämlich „erworbene“ 
höhere Qualifikation besitzen, d. h. eine solche, zu der ein 
normal Begabter durch Ausbildung erzogen werden kann. In 
diesem Falle ist zwar sein Einkommen um einen Zuschlag höher 
als das des normal begabten nicht Ausgebildeten, aber der Zuschlag 
läßt sich genau berechnen und ohne Fehler unter „Selbstkosten“ 
verbuchen. - Die (niemals bestrittene) Formel ist schon früher, z. B 
von Marx, in etwas anderer Form ausgerechnet worden; sie lautet 
in meiner Darstellung folgendermaßen : 
Der betreffende Produzent hat während der Ausbildungszeit 
das Normaleinkommen Z nicht, dessen sich der nicht in der Aus- 
bildung Begriffene bereits erfreut. Er hat ferner Selbstkosten von 
bestimmter Höhe für die Ausbildung aufzuwenden. Jenes lucrum 
cessans und dieses damnum emergens zusammen müssen in der- 
jenigen Anzahl von Jahren amortisiert werden, die nach der 
Lebenswahrscheinlichkeit der voll Ausgebildete noch vor sich hat, 
Diesen Tilgungsbetrag schlägt er jährlich seinen Selbstkosten zu. 
Wenn man so vorgeht, kann man sagen, daß das Einkommen 
sämtlicher Grenzproduzenten beliebig reproduzierbarer Waren, auch 
derjenigen mit erworbener höherer Qualifikation, in der Statik gleich 
groß ist, und daß daher der Zuschlag g überall gleich Null ist und 
aus der Formel eliminiert werden kann. 
Die Wertformel dieser Waren lautet also: 
zZ 
Ye 
Das erste Glied der rechten Seite dieser Gleichung (Z:%,) ist 
wieder der statische Gewinn an der Wareneinheit; denn alles Ein- 
kommen setzt sich ja zusammen aus den Gewinnen (g), multipli- 
ziert mit der Zahl der während der Einkommensperiode verkauften 
Produkte, unserer Produktivitätsziffer x. Es ist also: 
ge ni=E 
Also ist £; = 2a NA ZI M=St
	        
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