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Einführung der Sonntagsruhe gegen diese erhobenen Einwendungen
sich fast durchweg als haltlos erwiesen haben.
Zum Beweise diene folgendes Beispiel:
Die hierorts bestehende Vereinigung Essener kaufmännischer
Vereine hat im vorigen Jahre eine Umfrage unter den hiesigen
Geschäftsleuten veranstaltet, um zu erforschen, wie diese sich
zu einer von der Vereinigung vorgeschlagenen Einschränkung der
Verkaufszeit an Sonn- und Feiertagen von 5 auf 3 Stunden
stellen. Von den ca. 750 ausgegebenen Fragebogen wurden 180
beantwortet; davon sprachen sich 154 für und nur 26 gegen die
gemachten Vorschläge aus. Nach Geschäftszweigen verteilen sich
die eingelaufenen Antworten wie folgt:
für
gegen
Engros- und Fabrikgeschäfte ....
59
8
„ „ „ (bedingungsweise)
2
Kolonialwaren, Delikatessen-, Farbwarenund
Drogengeschäfte
20
5
Manufakturwaren-, Mode-, Konfektions-,
Schuhwarengeschäfte
26
10
Möbel- u. Polsterwaren, Tapeten- usw.
Handlungen
12
Eisen-, Glas- u. Porzellanwaren, Kurzu.
Galanteriewaren-Handlungen . . .
12
1
älo. (bedingungsweise)
1
—
Uhren- und Goldwaren-Handlungen .
6
—
Papierwaren-, Buch- u. Kunsthandlungen,
Buchdruckereien
9
Nähmaschinen- u. Fahrradhandlungen,
Jnstallationsgeschäfte usw
7
2
154
26
Außerdem sind von 28, zum Teil recht namhaften und angesehenen
Firmen noch weitergehende Vorschläge gemacht worden,
als die Vereinigung vorgesehen hatte, worunter 11 Firmen sogar
die vollständige Schließung auch der Ladengeschäfte au Sonn-