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der Schweiz. Der Geistliche zeigte die Flucht an, als er Cuny in Sicherheit
wußte. Die Behörde begab sich ins Laus, versiegelte und beschlagnahmte es,
wie auch einen Meierhof bei Bar le Duc für den König.
Daniel Cuny lebte nun 2 Jahre in der Schweiz, dann zog er nach Berlin.
Nachdem er mehrere Jahre von seinem Vermögen gezehrt hatte, übernahm er
ein Amtsgut „Wildenbruch" vom Markgrafen von Schwedt. Er verlebte dort
6 bis 8 Jahre und hatte das Gliick, sein Vermögen auf 10000 Rtl. zu vermehren,
so daß er in Berlin von den Zinsen (zu 6 °/o gerechnet) anständig auskommen
konnte. Dort starb Daniel Cuny im Jahre 1713.
Jacques Cuny, der Sohn Daniels, war bei des Vaters Tode erst 14 Jahre
alt. Er kam sofort in die Lehre zu Labes & Demissy in Berlin. Bald nachdem
er Gehilfe geworden, folgte er einem Onkel mütterlicherseits, der in Magde
burg ansässig war und ihn in der Seiden-- und Wollenstosf-Landlung der
Witwe von Jean Girost unterbrachte. Lier bot man Jacques Cuny, der jetzt
22 Jahre alt war, zugleich mit der Land der 18jährigen (ältesten) Tochter
das Geschäft an, ein Amstand, der ihm
schließlich, weil es um die Firma sehr
schlecht stand, sein ganzes Vermögen
kostete. Aus dieser Ehe, die jedoch von
dem geschäftlichen Mißgeschicke nicht
getriibt wurde, stammen vier Söhne
und eine Tochter (Jacques, Daniel,
David, Pierre und Jeanette). Nach
demTodeseinererstenFrauvermählte
sich Jacques Cuny mit Marie, Witwe
vonLlbrahamBonte, geb.Sechehaye.
Voll ihr stammt sein Sohil Jeail
Jacques, der sich in Magdeburg eine
hochgeachtete Stellung in der Kauf
mannschaft zu erringen gewußt hat.
Jean Jacques Cuny wurde geboren
au: 8. August 1736. Er haildelte mit
„russischen Produkten", betrieb aber
nebenher unter der Fa. ClUly A Boute
eille beträchtliche Grüneseifen-Fabrik. Beide Geschäftszweige waren in dem
Lause Alter Markt 19, das schon danlals (hellte Schwenckert) bis zum Katzen
sprung durchging, vereinigt. Nachdem Jeail Jacqlles Cuny seinen Sohn David
Jean Jacques Cuiiu I.