Full text: Die Entwicklung der Weißgerberei

XVI 
betrieben der modernen Verkehrswirtschaft und bei kleinen Meistern fern 
von allem Bedingtsein des modernen Lebens mir ein Bild von den 
Verhältnissen der scheidenden Zeit wie auch großstiliger Bedarfsdeckung 
zu machen gesucht. 
Aus all dem Angeführten ergibt sich, daß das Material zu der 
vorliegenden Arbeit außerordentlich zerstreut ist, und daß zur Gewinnung 
dieses Materials eine sehr große Litteratur durchgesehen werden mußte. 
Die von mir benutzten Akten usw. habe ich nicht in einem besonderen 
Teile abgedruckt. Es ist dies ja für Untersuchungen vorwiegend histo 
rischen Charakters häufig üblich, es würde aber bei den großen hier 
durchmessenen Zeiträumen und bei den außerordentlich vielen ver 
schiedenen Gesichtspunkten, unter welchen dieses Thema betrachtet werden 
mußte, die Herausgabe eines eigenen großen Bandes „Quellenmaterial" 
notwendig gemacht haben, was weit über den üblichen Umfang einer 
solchen Studie hinausreicht. Ich habe deshalb ein Littcraturverzeichnis 
der wichtigsten benutzten und zitierten Werke beigegeben, wo alle be 
nutzten Quellen aufgenommen sind, und zwar letztere in der Art. daß 
ich bei ihnen sowohl den Namen der Archive, Magistrate usw., wo sie 
verwahrt werden, angab, als auch die genaue Signatur, unter welcher 
sie verwahrt werden, so daß alle von mir benutzten Quellen mit Hilfe 
dieses Verzeichnisses leicht zugänglich erscheinen Z. 
An dieser Stelle habe ich meinen Tank auszusprechen allen denen, 
welche mich bei dieser Arbeit mit Rat und Tat und durch die Über 
lassung von Büchern und Akten unterstützt haben. 
Hier kommen vor allem in Betracht eine Reihe von Bibliotheken, 
von welchen ich das große Büchermaterial bezogen habe, nämlich die 
Kgl. Regierungsbibliothek Ansbach, die Kgl. Bibliothek in Berlin, 
die Kgl. und Universitätsbibliothek Breslau, die Gerberschule Frei 
berg, die Universitätsbibliothek Königsberg, die Stadtbibliothek 
Leipzig, die Universitätsbibliothek Leipzig, die Kgl. Bayer. Hof- 
und Staatsbibliothek München, das Germanische Museum Nürnberg, 
die Kgl. Universitätsbibliothek Würz bürg. 
Weiter habe ich meinen Dank auszusprechen all den Archiven, 
welche mir ihr Aktenmaterial zur Verfügung gestellt oder mich durch 
Auskünfte unterstützt haben. Bei den meisten Archiven habe ich schon 
deswegen, weil manche Akten nicht versandt werden oder nicht versandt 
fähig sind, die Akten an Ort und Stelle eingesehen. Andere Archive 
weigerten sich, die Akten an die Kgl. Regierungsbibliothek Ansbach zu 
übersenden, da die Kgl. Regierung Ansbach eine Haftung für diese 
Akten nicht übernehmen zu können glaubte. Die wenigen Akten, welche 
l ) Siehe die Vorbemerkung auf S. 387.
	        
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