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?j Verhältnis nicht so ist, wie es sein sollte. Zwar
f /on den Vertretern der Wissenschaft nachdrücklich
•; daß daran die Praxis nicht unschuldig sei und
leheimrat Kierdorf mußte zugeben, daß auf beiden
die Schuld zu suchen sei, aber, soweit man auf
des gedruckten Berichtes urteilen kann, muß der
'gene Teilnehmer dieser Versammlung mit dem
nach Hause gegangen sein, daß doch die Theo
inen großen, vielleicht den größten Teil der Schuld
| zu nehmen haben.
J Vorwürfe, die Ehrenbrrg der herrschenden Rich-
-,=erer Wissenschaft auf dieser Versammlung machte,
nur zum Teil widerlegt werden; unwidersprochen
aber namentlich die Äußerungen von Professor
iHAUS, daß „bei einzelnen Professoren eine ganz
e Stimmung gegen die Männer der Praxis, gegen
ernehmertum“ vorherrsche. „Das ist um so be-
"rer, weil solche Stimmung das größte Hindernis
m die Dinge objektiv und wissenschaftlich prüfen
: rdigen zu können.“ Diese Worte eines in der
: '.teilenden, aufrichtigen Freundes unserer Wissen-
erdienen die größte Beachtung aller derjenigen,
l Gründen suchen für das gespannte Verhältnis
s | i Theorie und geschäftlicher Praxis.
väre aber natürlich durchaus irrig und entschieden
iweisen, wenn es jemand einfallen wollte, zu
daß die richtig charakterisierte „einseitige Stim-
linzelner Professoren auf unedle Motive zurück
sei. Im Gegenteil! Es ist nur die Folge davon,
an sich schönes und gewiß erstrebenswertes so-
ld wirtschaftliches Ideal harten Widerstand findet
sozialen und wirtschaftlichen Wirklichkeit. Aber