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nis kaum etwas zu erreichen ist, sollte alles geschehen, um es ihm
zur Kenntnis zu bringen. Der Leiter der badischen Gewerbeaufsicht,
Geheimrat Dr. Bittmann, machte bereits 1907 den beachtlichen
Vorschlag: „In den hausgewerblichen Arbeitsstätten sind Plakate
mit den besonderen Bestimmungen, welche für den Betrieb
oder die Betriebsart erlassen sind, und der Gesetzestext auszuhängen."
Denn „ein Gesetzestext will nicht nur erlassen, sondern
auch beigebracht sein". Leider hat man diesen praktischen und
verhältnismäßig leicht durchzuführenden Vorschlag noch nicht genügerrd
berücksichtigt. Daß ein Hausarbeitgesetz existiert, dürfte
wohl außer den organisierten Hausarbeitern nur wenigen zur Kenntnis
gekommen sein. Und noch wenigere werden auch nur die
grundlegendsten Bestimmungen kennen. So - berichtet die Gewerbeinspektion
Chemnitz: „Es ergab sich, daß die Heimarbeiter
nur vereinzelt von dem Hausarbeitgesetz Kenntnis hatten." Und
ähnliche Bemerkungen finden sich an vielen andern Orten. Nur in
wenigen Industrien, die eine schärfere Heranziehung befürchten,
wie etwa die Tabakindustrie, sind die Hausarbeiter durch allgemeine
Vermutungen beunruhigt, ohne daß wirklich Klarheit herrscht. In
den Gewerbeinspektionen hat sich ein beträchtliches und wertvolles
Adressenmaterial von Hausgewerbetreibenden angesammelt; daß es
aus Mangel an Beamten unbenutzt bleibt, ist schon erwähnt; man
könnte es wenigstens insofern nutzbar machen, als man es zur
Versendung von Merkblättern verwendet?)
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Das Schwergewicht des Hausarbeitgesetzes liegt — das wird
auch in Regierungskreisen voll anerkannt — in den Bestimmungen
liber die F a ch a u s s ch ü s s e. Es ist erinnerlich, daß bei Abfassung
des Hausarbeitgesetzes gercrde in bezug auf die Lohnregelung
im Reichstage viel weiter gehende Wünsche geäußert wurden und
daß man sich mir ungern mit der Abschlagszahlung der Fachausl
) Der bayerische Staat und mehrere thüringische Gswerbeinspektionen
haben in großem Umsange ein von der Auskunftsstelle für Heimarbeitresorm
herausgegebenes Merkblatt verteilt; in Preußen hat man
leider davon abgesehen.