Contents: Der Produktionsprozeß des Kapitals (1.1928)

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Dritter Abschnitt 
so ist der Verwertungsprozeß nichts als ein über einen gewisse! 
Punkt hinaus verlängerter Wertbildungsprozeß. Dauert der letztere 
nur bis zu dem Punkt, wo der vom Kapital gezahlie Wert de! 
Arbeitskraft durch ein neues Aequivalent ersetzt ist, so ist er eif 
facher Wertbildungsprozeß. Dauert der Wertbildungsprozeß übe 
diesen Punkt hinaus, so wird er Verwertungsprozeß. 
Vergleichen wir ferner den Wertbildungsprozeß mit dem A’ 
beitsprozeß, so besteht der letztere in der besonderen nützliche? 
Arbeit, die Gebrauchswerte produziert. Die Bewegung wird hie 
qualitativ betrachtet, in ihrer besonderen Art und Weise, nach Zwed 
und Inhalt. Derselbe Arbeitsprozeß stellt sich im Wertbildung® 
prozeß nur von seiner quantitativen Seite dar. Es handelt sich a 
noch um die Zeit, welche die Arbeit zu ihrer Operation braucht, od? 
um die Dauer, während deren die Arbeitskraft verausgabt wird 
Die Produktionsmittel wirken hier als einfache Mittel der Aw 
saugung von Arbeit und repräsentieren selbst nichts als die Meng‘ 
Arbeit, die in ihnen verkörpert ist. Sie zählen nur noch als b® 
stimmte Quanta vergegenständlichter Arbeit. Ob in den Produktion® 
mitteln enthalten oder durch die Arbeitskraft zugesetzt, die Arbe” 
zählt nur noch nach ihrem Zeitmaß. Sie beträgt soviel Stunde? 
Tage usw. 
Sie zählt jedoch nur, soweit die zur Produktion des Gebrauch‘ 
wertes verbrauchte Zeit gesellschaftlich notwendig ist. Es umfaß 
dies Verschiedenes. Die Arbeitskraft muß unter normalen Bedi? 
gungen funktionieren. Ist die Spinnmaschine das gesellschaftli“ 
herrschende Arbeitsmittel für die Spinnerei, so darf dem Arbeit 
nicht ein Spinnrad in die Hand gegeben werden. Statt Baumwol! 
von normaler Güte muß er nicht Schund erhalten, der jeden Auge 
blick reißt. In beiden Fällen würde er mehr als die gesellschaftli“ 
notwendige Arbeitszeit zur Produktion eines Pfund Garn v& 
brauchen, diese überschüssige Zeit aber nicht Wert oder Ge 
bilden. Der normale Charakter der gegenständlichen Arbeif 
faktoren hängt jedoch nicht vom Arbeiter, sondern vom Kapitalist®” 
ab. Fernere Bedingung ist der normale Charakter der Arbeitskr? 
selbst. In dem Fach, worin sie verwandt wird, muß sie das he 
schende Durchschnittsmaß von Geschick, Fertigkeit und Raschh® 
besitzen. Aber unser Kapitalist kaufte auf dem Arbeitsmarkt A! 
beitskraft von normaler Güte. Diese Kraft muß in dem gewöhl 
lichen Durchschnittsmaß der Anstrengung, mit dem gesellschaft!“ 
üblichen Grad von Intensität verausgabt werden. Darüber wa® 
der Kapitalist ebenso ängstlich, als daß keine Zeit ohne Arbeit ve 
geudet wird. Er hat die Arbeitskraft für bestimmte Zeitfrist gekauf 
Er hält darauf, das Seine zu haben. Er will nicht bestohlen se” 
Endlich — und hierfür hat derselbe Herr ein eigenes Strafgeselz ” 
darf kein zweckwidriger Konsum von Rohmaterial und Arbeiß 
mitteln stattfinden, weil vergeudetes Material oder Arbeitsmitl” 
überflüssig verausgabte Quanta vergegenständlichter Arbeit d#
	        
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