Object: Die Zollgesetze der österreichisch-ungarischen Monarchie nach dem gegenwärtigen Stande der Gesetzgebung nebst allen auf die Einhebung und Verwaltung der Zölle Bezug habenden Vorschriften und Erlässen

321. Anweisung ausländisch unverzollter Gegenstände. 
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b) Verfahren des Amtes. 
ņa) Wenn d e r B e g l e i t s ch e i n und die a n g e st e m p e l t e E r k l ä r u u g 
oder die mit jenem zu einer Urkunde vereinigte Waaren- 
e r k l ä r u n g in Verlust g er i e t h. 
321. Das Amt hat die Frachtbriefe oder andere der Sen 
dung zur Ausweisung dienenden Papiere abzufordern, dieselben mit 
den letzteren zu vergleichen, die äußere Untersuchung der Waaren- 
ladung zu pflegen und über dieselbe ein von dem Waarenfi'chrer 
müaitfet%nbc8 in gwü 
aufzunehmen, darin, falls der Verschluß unverletzt und der äußere 
Zustand der Waare unbedenklich gefunden wird, die Zeichen und 
Nummern der Päcke und Behältnisse, das rohe Gewicht derselben 
^ ) häufiger Abwägung oder bei den Gegenständen, die nach 
Jļ WW oder nach dem Cubikmaße verzollt werden, diese 
r» r L a „ einzusetzen, endlich die Beschaffenheit des vorgefundenen 
şsses oder falls die Waare offen und unverpackt geführt 
wird, dlesell Umstand anzumerken. 
9# biefcß %e^ei^^ni^^e8 W ^imt mit.93e^ 
bet fût bic ^u8fcttiglmQ bon 936^6^6111611 botqemdb, 
lu'ten Bestimmungen, soweit dieselben Anwendung finden, eine Be- 
fmigimß Wis#cüm, me^c mit bet Uebet^tift „^cbenbeqíeit= 
Mcm" 311 bcgei^^llc^ ist, imb mc^e bie honren tu bem (gtiebi» 
gungsamte zu begleiten hat. 
spetbcii 93e^mni^^c 00:96^1^6:1, meí^^e und) bet #9^6 
bcë 90(10:6^11^0:8 bon bem rnimetscnben %mte ni^^t unte: 93ct^ 
Milt# ßeiegt ibitebcn, obet ist bet 01^1^6 SSet^í^ berle#, obet 
überhaupt bet äußete Zustand der Waare so beschaffen, daß der Ver- 
Mt eiw Hmcrf#ife8 entste#, so so: mit ^01316^1119 einet 
àşEchcn Person, oder falls eme solche nicht anwesend wäre, 
eines Gliedes vom Gemeindevorstande, oder im Falle auch ein 
solcher nicht anweselld wäre, zweier unbefangener Zeugen seder 
W mib iebcß 86#%%% bei bem si^ ein 93ebcnfen ergibt, 
abgewogen, eröffnet, und der Inhalt genau beschaut werden. 
bet 2Bnntenfii^tet, boß biese innere Be^nn bot^ 
läufig unterbleibe, so kann er ansuchen, daß die Waare einstweilen 
in amtliche Verwahrung genommen werde. 
Auf diese Art ist auch zu verfahren, wenn der Waarenfüh- 
rer das Erledigungsamt, zu welchem die Waare gestellt werden 
soll, nicht anzugeben wüßte. 
Von der getroffenen Verfügung wird gleichzeitig das Amt 
welches den in Verlust gerathenen Begleitschein ausgefertigt hat
	        
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