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I. b. Aufstellung auf Grund unsrer Klassenabgrenzung.
Es stiegen von 1896—1906
Es waren in Preußen vorhanden : aus den betreff. Klassen
Zens. empor:
1896
1906
in abs. Z.
in%
Steuerfreie Haushaltungsvorstände
8 613 994
8 835 266
2 153 894
25,00
Zensiten mit Einkommen
v. 900—3000 M.inkl. der
Freigestellten ....
2 527 233
4 485 743
195 384
7,73
von 3000—9500 M. . . .
272 819
432 787
35 416
12,98
von 9500-30 500 M. . .
47 308
74 755
7 969
16,84
von 30500-100000 M- .
9 265
15760
1 474
15,91
über ICO 000 M
1 699
3173
—
—
Wie wir aus obigen Aufstellungen ersehen, weisen in der
auf Grund der Nitschke’schen Klassenabgrenzung aufgemachten
Statistik die Klassen mit Einkommen von 3000—6000 M. und
6000—9500 M., also die Klassen, die die Gesetzmäßigkeit der
Klassenabgrenzung stören, ganz auffällig hohe Aufstiegprozentzahlen
auf, während in der auf Grund unserer Klassenabgrenzung
aufgestellten Tabelle aus der entsprechenden Klasse
mit Einkommen von 3000—9500 M. eine ganz normale Prozentzahl
von Zensiten aufgestiegen ist. Dieser Unterschied bezw.
die im ersten Falle anormal hohen Aufstiegprozentzahlen sind
daher einzig und allein darauf zurückzuführen, daß hier die
Zahl der aufgestiegenen Zensiten zu einer zu geringen Zahl
ursprünglicher Zensiten in Verhältnis gesetzt worden ist.
Aber noch einer weiteren Ergänzung bedarf nach Brescianis
Auffassung die Wolf'sche Methode und damit wird zugleich
ein Einwand Everts beseitigt. Wolf läßt nämlich die
Bevölkerungszunahme außer Acht. Als wirklichen Aufstieg kann
man aber nur die Zensitenzahl gelten lassen, die um die „natürliche“
Vermehrung der Klasse durch Bevölkerungszunahme gekürzt
ist. Denn bei einer Vermehrung der Zensiten jeder Einkommenklasse
um den Prozentsatz der Bevölkerungsvermehrung
ist das Einkommen der einzelnen Zensiten im Durchschnitt
unverändert geblieben. Aber nicht nur von der Bevöl-Perls,
Die Einkommen-Entwicklung in Preußen seit 1896. 4