Object: Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten

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und dritten Ranges die gewaltige deutsche Maschinenindustrie 
und Elektrotechnik in St. Louis repräsentieren, so erhalten 
die Besucher der Weltausstellung ein falsches Bild von 
unserer Bedeutung und Leistungsfähigkeit auf diesen Ge 
bieten, und ein Vergleich mit unserm glanzvollen Auftreten 
in Chicago könnte die durchaus unberechtigte Vermutung 
eines Rückschritts erwecken. 
Das darf nicht sein, das muß unseres Prestiges halber 
mit allen verfügbaren Mitteln verhütet werden. Und hierzu 
gibt es, falls auf eine Beteiligung der erstklassigen Aussteller 
der erwähnten und anderer bedeutsamer Branchen nicht zu 
rechnen ist, nur einen Weg: den der weisen Selbstbeschrän 
kung. In den Zweigen der gewerblichen Tätigkeit, in denen 
wir nicht mit vollem Glanz auszustellen vermögen, weil die 
potentesten Firmen ihre Mitwirkung versagen, müssen wir 
auf eine Vertretung in der Ausstellung überhaupt verzichten 
und unsere ganze Kraft auf die Gebiete konzentrieren, in 
denen wir auf unsere ersten heimischen Industriellen zählen 
und die Mächtigsten sein können. Es kann nicht zugelassen 
werden, daß in St. Louis Industrielle minderen Grades als 
die alleinigen Vertreter des betreffenden deutschen Industrie 
gebietes sich selbst ausgeben oder von anderen ausgegeben 
werden. Das mag von dem einen oder andern Industriellen, 
der etwas Tüchtiges aufzuweisen hat, ohne daß er selbst zu 
den allerersten gehört oder die allerersten mit sich zu 
reißen imstande ist, und der nun daheim bleiben muß, weil 
andere ausstellungsmüde und nicht erneut opferwillig sind, 
als eine Benachteiligung empfunden werden, mag unter Um 
ständen auch tatsächlich eine Benachteiligung sein: doch 
das allgemeine Interesse muß voranstehen, und der Be 
troffene muß sich in Entsagung fügen. 
Mit aufrichtiger Befriedigung wird man daher wahr 
genommen haben, daß die dem Reichstag mit dem Etats-
	        
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