Full text : Die Arbeiterfrage

Wenn  ich  auf  dem  Waldboden  liege,  denke
ich  stets  an  meine  schlechte  Lage.  Ein  Arbeiter ­
  ist  schlechter  daran  wie  ein  Stück
Vieh.  Das  wird  wenigstens  auf  die  Weide
gebracht,  gemästet  und  dann  geschlachtet.
(3-)  [T.B.]
Daß  es  allen  Menschen  gut  gehen  möchte.
(4.)  [T.F.]
Ich  gehe  nur  in  den  Wald,  um  Pilze  und
Beeren  zu  sammeln.  (3.)  [T.  F.]
Viel.  Wenn  ich  die  Lebewesen  die  winzigen
Tierchen  des  Landes  und  des  Wassers  erforsche, ­
  züchte  und  groß  ziehe,  wenn  ich
Sonne,  Mond  und  Sterne  sehe,  wenn  ich
mich  in  der  Natur  befinde,  dann  kommt  mir
ein  Gedanke,  dann  suche  ich  den  Schöpfer,
und  —  du  unerforschlicher,  wo  find’  ich
Dich.  (2.)  [T.F.]
Ich  gehe  im  Wald  wenn  ich  Zeit  habe.  Da
fühle  ich  mich  Wohl,  und  höre  die  Maschiene
  -nicht  klappern.  (3.)  [T.  F.]
Ja.  Denke  ich,  wie  herrlich  es  ist,  so  in  tiefer
Einsamkeit,  da  möchte  man  beinahe  klauben, ­
  das  der  liebe  Gott  im  Walde  wohnt.
(3.)  [T.F.]
Bin  ich  im  Walde  und  höre  das  Rauschen
der  Baumkronen  sowie  den  Gesang  der  Vögel ­
  so  denke  ich  hier  ist  eine  Stätte  wo  ein
Tempel  der  Menschenliebe  und  des  Friedens ­
  errichtet  werden  könnte.  (2.)  [T.  B.J

M.

Ja.  Was  ich  denke  —  Vergessen  ist  Arbeit,
Weib  und  Kind,  Zügellos  schwebt  meine
Fantasie  im  Weltenraume,  und  tausende
und  abertausende  Gedanken  durchkreuzen
mein  Gehirn  sich  zu  Gedichten  formend,
die  unaufhörlich  hervorquellen  die  aber  sofort ­
  wieder  verschwinden,  wenn  ich  der
rauhen  Wirklichkeit  gegenüber  stehen  muß.
(1.)  [T.B.]

1

18,—

Oft  komme  ich  leider  nicht  in  den  Wald,
denn  die  Zeit  ist  zu  knapp.  Aber  frei  wird
meine  Seele,  wenn  ich  stille  Wege  im  grünen ­
  Dom  wandeln  kann.  Freude  und  Wehmut ­
  beschleicht  das  Herz.  Wenn  man  all
dem  jubilieren,  pfeifen,  zirpen  und  summen
lauscht,  so  wundert  man  sich,  wie  es  möglich ­
  ist,  daj3  die  Menschen  sich  untereinander ­
  oft  so  wehe  tun  können.  (2.)  [T.  F.]

6

1
2
8
2

18,-15

  —
19-21,—


18,—

Ja.  Ja  da  muß  man  denken  über  die  herlige
  Nathur.  Und  der  herlige  Vogelgesang,
alles  ist  frei  und  munter,  nur  wihr  sind
nicht  frei.  (4.)  [T.  F.]
An  die  Freiheit.  (4.)  [T.  F.]
wehn  der  Wald  mein  wehr.  (4.  t.)  [T.  F.]
In  den  Wald  gehe  ich  gern,  da  kann  man
die  Allmacht  Gottes  bewundern.  (3.)  [T.  f.]
Wenn  ich  in  den  Wald  mich  hinlege,  dann
tut  es  mir  leid,  daß  ich  Pflanzen  und  Tiere
erdrücke.  Die  Natur  hat  doch  diese  unendlich ­
  kunstvollen  Organismen  nicht  dazu  erzeugt, ­
  so  vernichtet  zu  werden.  (2.)  [T.  F.]
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