Object : Deutschlands chemische Industrie

94

>4  5

f:

beträgt,*)  und  einem  Stabe  von  Tausenden  wissenschaftlicher, ­
  technischer  und  kaufmännischer  Beamten  wird  das
neue  Land  im  friedlichen  Wettkampf  nationaler  Arbeit
bestellt,  um  tausendfältige  goldene  Frucht  zu  tragen.
Eine  reiche  Ernte,  deren  Wert  in  der  deutschen  chemischen ­
  Gesamtproduktion  gegenwärtig  auf  1 3 A  Milliarden
Mark  geschätzt  wird,  ergiesst  sich  unter  der  Führung
des  deutschen  Kaufmanns  über  alle  Länder  der  Erde,
um  auf  dem  Weltmarkt  Zeugnis  abzulegen  von  deutschem ­
  Fleiss  und  deutschem  Unternehmungsgeist.  Das
Geheimnis  dieses  Erfolges  aber  erblicken  wir  in  dem
planvollen  Zusammenwirken  von  Wissenschaft  und  Industrie. ­
  Scientia  potestas  est.  Deshalb  gedenken  wir
in  Dankbarkeit  des  hohen  Interesses,  das  der  Kaiser

*)  Dis  Arbeiterzahl  betrug  im  Jahre  1912  249  819;  der  durchschnittliche ­
  Jahres  verdienst  1234  Mark.  Die  Vermehrung  der  bei
der  Berufsgenossenschaft  der  chemischen  Industrie  versicherten
Betriebe  in  den  letzten  25  Jahren  ergibt  die  folgende  Tabelle,  die
ferner  die  Anzahl  der  bei  diesen  beschäftigten  „Vollarbeiter“,  deren
Lohnsumme  und  den  Durchschnittslohn  angibt.  Die  Zahl  der  „Vollarbeiter“ ­
  wird  in  der  Weise  festgestellt,  dass  die  von  den  versicherungspflichtigen ­
  Personen  in  den  einzelnen  Jahren  geleistete
Gesamtzahl  der  Arbeitstage  durch  300  dividiert  wird.

Betriebe

Vollarbeiter

Lohnsumme
M.

Durchschnittslohn ­

M.

1888

4464

83  667

67  055  328

801

1891

5273

100  285

83  855  954

835

1894

5758

110  348

94  289  192

855

1897

6316

129  827

115  662  600

889

1900

7169

153  011

148  412  681

961

1903

7747

168  950

166  293  445

984

1906

8505

195  356

207  311  913

1063

1909

8702

211  830

240  464  951

1132

1912

9147

249  819

308  220  516

1234
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.