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Annahme die folgenden Zahlen zur Beleuchtung des Krankheitsgrades
nach der Geburtsnummer erhalten:
Geburts-
nummer
Gesamtzahl
der Kinder
> D;
47
Pr
«
"u
62
2378
2558
2162
1756
Hiervon | Kranken-
krank prozent
306
559
503
436
365
301
235
177
72
5,9
14,9
13,8
12,7
“17
“8
10.1
Der von den Prozenten der als tuberkulös Registrierten aufge-
wiesene Verlauf muß also teilweise den besonderen Bedingungen,
unter denen die Statistik erhoben ist, zuzuschreiben sein. Es ist
ebenfalls klar, daß man, wenn in einer Bevölkerung sämtliche Fa-
milien mit tuberkulösen Mitgliedern aufgezeichnet werden, verhältnis-
mäßig mehr Familien mit zwei oder mehr Kindern als mit nur einem
Kind (vgl. die Tabellen 56 und 57) finden wird; und in Familien
Jetztgenannter Art werden sämtliche Kinder von der Krankheit be-
fallen sein, im Gegensatz zu den Familien mit zwei oder mehr
Kindern.
352. Wenn man nun zwar nicht völlig rationell die Abhängig-
keit des Tuberkulosenprozents von der Geburtsanummer berechnen
kann, weil das Material keinerlei Auskunft über die Kinderzahl, aus
der die als tuberkulös Registrierten hervorgegangen sind, gibt, läßt
sich doch folgendermaßen ein verbesserter Ausdruck für die Bedeu-
tung der Geburtsnummer beschaffen: Will man nämlich die Verhält-
nisse bei Erstgeburten und Zweitgeburten miteinander vergleichen,
dann kann man von den 178 Familien mit nur einem Kind ganz
absehen, so daß eine Anzahl von Familien mit mindestens zwei Kin-
dern übrig bleibt. Von den KErstgeburten dieser Familien sind
988 — 178 = 810 erkrankt, während nur 713 der von denselben Fa-
milien als Nummer 2 gezeugten Kinder von der Krankheit befallen
sind. Wenn man die als Nummer 2 und 3 Geborenen vergleichen
will, dann kann man ferner außer von den 178 Familien mit nur
1 Kind von den 301 Familien mit zwei Kindern absehen und erhält
dann eine Anzahl Familien mit mindestens 3 Kindern. Von den
von diesen Familien als Nummer 2 Geborenen sind 713 — 146 = 567
krank. während 568 der von denselben Familien als Nummer 3 ge-