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Scmgenfee; weiter nach Westen fehlt er. Der schwei
zerische Anteil an den südlichen Kalkalpen umfaßt
die Berge in der Umgebung des Luganersees, B.
Monte Generoso.
Entstehung. Vor der Entstehung des Gebirges bildeten die
Kalkmassen eine horizontal liegende Decke iiber den
älteren Gesteinen der Tiefe. Die im Kalkstein ein
geschlossenen Versteinerungen von Mecrestieren be
zeugen, daß er als Ablagerung oder Sediment aus
den Meeren entstanden ist, die einst während sehr
langer Zeiträume über dem ganzen Lande und weit
darüber hinaus lagen. Während der Alpenfaltung
spannte sich die Sedimentdecke auf dem ältern Ge
stein über das ganze Gebirge hinweg; die südlichen
und nördlichen Kalkalpen standen noch niiteinander
in Verbindung. Da die Verwitterung die höchstge
hobenen Partien am stärksten benagte und zerstörte,
so wurde hier im Lauf -der Zeit die Decke bis auf
geringe Reste abgetragen; das Urgestein trat zu Tage
und bildet heute die innere Zone mit den höchsten
Gipfeln: Die Walliser Alpen, der östliche Teil der
Hauptkette in den Berner Alpen, die Gotthardgruppe,
die Alpen an der Maggia und am Tessin und die
Bündner Alpen. Überreste der Sedimentdecke sind die
Kalkalpenzonen beidseits des Gebirges. Wahrschein
lich setzen sich die Kalkmassen der nördlichen Alpen
tief unter dem Mittellande.fort; im Jura kommen
sie wieder zum Vorschein.
r°lbi,du»g. Durch Hebung und Zusammenschub der Ge
steinsmassen wurden die Alpen zu einem plum
pen, blockartigen Gebirgskörper aufgetürmt. Als
bald begannen die Verwitterung und die Abtra
gung ihr zerstörendes Werk und modellierten den
unendlichen Reichtum an Formen heraus, der das
Landschaftsbild der Alpen so abwechslungsvoll ge
staltet. Zahllose Wasserläufe haben in langer Aus-