Full text : Die Schweiz

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'Juragebiet

Schwarz-Hubenland


gen  liegen  am  Fuße  des  Jura  Önsingen,  K  e  -
stenholz,  Neuendorf  und  Buchsiten  im
Tal  der  Dünnern.  An  der  Mündung  dieses  Flusses ­
  in  die  Aare  hat  sichOlten  mit  9300  Einwohnern ­
  zu  einem  Mittelpunkt  des  Verkehrs  und  der
Industrie  entwickelt.  Hier  schneidet,  vomHauensteintunnel
  herkommend,  die  Gotthardlinie  den  Hauptschienensirang
  Bodensee-Genfersee,  der  weiterhin  in
zwei  Armen  über  Bern  und  über  Biel-Neuenburg
der  Westschweiz  zustrebt.  An  den  ausgedehnten
Bahnhosanlagen  liegt  die  Reparaturwerkstätte  der
Bundesbahnen.  Nahe  bei  Aarau  ist  Schönenwerd
  durch  die  bedeutendste  Schuhfabrik  Europas, ­
  mit  zahlreichen  Filialen  in  der  übrigen  Schweiz,
aus  einem  bescheidenen  Bauerndorf  zu  einem  wichtigen ­
  Jndustrieort  aufgeblüht,  dem  alltäglich  aus
den  Dörfern  im  Umkreis  ein  kleines  Heer  von  Arbeitern ­
  zuströmt.
Bei  Ön  singen  öffnet  die  Klus  der  Dünnern
durch  die  vorderste  Jurakette  einen  bequemen  Eingang ­
  nach  B  a  l  s  t  h  a  l,  das  mit  488  m  Meereshöhe ­
  nur  um  ein  geringes  über  die  Sohle  des  Mittellandes ­
  hinausgeht.  Hier  fand  schon  zur  Römerzeit
die  Straße  des  obern  Haucnsteins  den  niedrigsten
Juraübergang  (Langenbruck  an  der  Paßhöhe  713
m);  die  Bahn  durch  den  untern  Hauenstein  hat  dem
alten  Verkehrsweg  freilich  viel  von  seiner  frühern
Bedeutung  genommen.  Im  Längstal  der  Dünnern
hinter  der  Weißensteinkette,  abseits  vom  großen  Verkehr, ­
  liegt  Welschenrohr,  das  neuerdings  über
Gänsbrunnen  am  Nordausgang  des  Weißensteintunnels ­
  einen  kürzern  Zugang  zur  Hauptstadt
erlangt  hat.  Von  Balsthal  findet  eine  Straße  über
Mümliswil  den  Übergang  über  die  Paßwangkette
  1207  m  in  den  nördlichsten  Kantonstcil,  in  das
Schwarzbubenland.  Die  entlegenen  Taler  und  Höhen
dieser  Juralandschaft  haben  infolge  ihrer  ärmlichen
            
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