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Wirtschaftssymptome

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaftssymptome

Monograph

Identifikator:
1823001769
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-220908
Document type:
Monograph
Title:
Wirtschaftssymptome
Place of publication:
Köln
Publisher:
Dumont Schauberg
Year of publication:
1930
Scope:
96 S.
graph. Darst.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Deutschland
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaftssymptome
  • Title page
  • Deutschland
  • Ausland
  • Contents

Full text

Die Höhe der Zinssätze beweist auch in diesem‘ Jahre 
wieder, daß zwischen Kapitalangebot und Kapitalnachfrage ein 
großes Mißverhältnis besteht. Während in der ersten Hälfte des 
Jahres 1927 die Geldsätze für Monatsgeld an der Berliner Börse 
um. .7% ‘herum schwankten, lagen. sie im ganzen Jahr 1928 
zwischen 8 und 9% und stiegen nach einer vorübergehenden 
Senkung im ersten Vierteljahr 1929 (seit Juni) auf etwa 10%, 
Die Gesamtkosten für langfristige Markkredite liegen noch er- 
heblich höher. Wenn in den letzten Jahren nicht in großem 
Umfange die ausländischen Kredite hereingekommen wären, so 
würden die Zinssätze wohl noch höher sein. Für erste Hypo- 
theken zahlte man das ganze Jahr hindurch 10%M-11%, für 
zweite 14-15%. Gerade die schlechte Lage des Real- 
kreditmarktes ist besonders bezeichnend für die Kapital- 
not: die geringe Aufnahmefähigkeit. des inländischen, noch 
durch die vielen Emissionen von 1926/27 verstopften Marktes 
ließ im letzten Jahr die Kurse der Pfandbriefe sich 
weiter senken. Im November lag der Durchschnitt der Sproz. 
Goldpfandbriefe nur wenig über 92% gegen 96,83% im Jahres- 
durchschnitt 1928, und das trotz ununterbrochener Stülzungs- 
{ätigkeit der Emissionsbanken. Bei dieser Sachlage mußten die 
)Jangfristigen Ausleihungen der Bodenkreditinstitute 
erheblich eingeschränkt werden: in den ersten zelın 
Monaten des Jahres haben sie insgesamt 1070 Mill. RM an lang- 
fristigen Krediten (städtische. und landwirtschaftliche Ilypo- 
theken sowie Kommunaldarlehen) gewährt, das sind etwa 900 
Mill. RM weniger als in der gleichen Vorjahrszeit. Dieser Rück- 
gang konnte zwar durch erhöhte Hypothekarausleihungen der 
Sparkassen (Januar-Oktober 1177 gegen 1106 Mill. i. V.) etwas 
gemildert, aber nicht ausgeglichen werden. 
Der Grad des industriellen Kapitalbedarfs und 
seine Befriedigung läßt sich in normalen Zeiten mit einiger 
Deutlichkeit an der Aktienausgabe beurteilen. In diesem 
Jahre läßt sich daraus nur wieder das Minus an Bedarfsdeckung, 
die Einengung des Kapitalmarktes auch für diese Zwecke er- 
sehen: nur 821 Mill. RM Aktien-Neuausgaben (Nennbetrag) sind 
bis Oktober zu verzeichnen gegen 1432 im ganzen Jahre 1928, 
und zwar ohne Sacheinlagen und Verschmelzungen. Der Kurs- 
wert dieser Ausgaben (also der tatsächliche Kapitalzufluß in 
bar) betrug 896 Mill... Auch aus diesem geringen Agio ist er- 
sichtlich, wie sehr die normale börsenmäßige Befriedigung des 
industriellen Kapitalbedarfs zurückgegangen ist. Die Aktien- 
Ausgaben wären zahlenmäßig wahrscheinlich noch geringer, wenn 
nicht bei einigen Unternehmungen größere Posten vom Ausland 
übernommen worden wären. ) 
DM
	        

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Wirtschaftssymptome. Dumont Schauberg, 1930.
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