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Die Nationalökonomie in Frankreich

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Bibliographic data

Full text: Die Nationalökonomie in Frankreich

Monograph

Identifikator:
1004499035
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18411
Document type:
Monograph
Title:
Moratorien und andere Sonderregelungen des Zahlungsverkehrs im Auslande
Edition:
Dritte vervollständigte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Liebheit & Thiesen]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (verschiedene Seitenzählungen)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Österreich
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Nationalökonomie in Frankreich
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Buch I Die liberale Schule
  • Buch II Die katholischen und verwandten Richtungen
  • Buch III Interventionismus, Solidarismus und Protektionismus
  • Buch IV Die Nationalökonomie bei den Philosophen und Soziologen
  • Schlusswort

Full text

Der Solidarismus bei Charles Gide 
443 
auftretenden Menschen ergibt, begegnet er mit dem Hinweis, 
daß die nämlichen Gründe im Durchschnitt vernünftig denkende 
Menschen zu den nämlichen Handlungen bestimmen. Und er 
bekennt sich zu Marshalls Definition: „Ein soziales Gesetz ist die 
Feststellung, daß eine bestimmte Verhaltungsweise unter be 
stimmten Umständen von den Gliedern einer sozialen Gruppe 
erwartet werden kann“ 1 ). Ja, die Gewißheit der Voraussicht ist 
sogar häufig größer in wirtschaftlichen Dingen, als beim Natur- 
geschehen. „Man kann das Eintreten einer Handelskrise länger 
vorher sagen, als das Losbrechen eines Zyklons, und der Ver 
kehr auf der Eisenbahn von Lyon nach Marseille ist weniger 
veränderlich als die Wassermenge des Rhône, dessen Ufern ent 
lang die Bahn fährt : dennoch wird diese von Menschen, der Fluß 
aber vom Himmel gespeist“ 2 ). Wenn jedoch im allgemeinen 
unsere Voraussicht in wirtschaftlichen Dingen wie bei vielen 
Naturerscheinungen immer kurzsichtig und unsicher ist, so ist 
der Grund dafür nicht die Freiheit des menschlichen Willens, 
sondern unsere mangelhafte Kenntnis der Ursachen der Er 
scheinungen 3 ). 
In der Wertlehre ging Gide ursprünglich von der An 
schauung aus, der Wert eines Gutes werde durch die zu dessen 
Herstellung benötigte Arbeit bestimmt. Eigene Tatsachen 
beobachtung sowohl, als das Bekanntwerden mit den Werken 
der Österreicher und Paretos, brachten ihn jedoch der Theorie 
vom Grenznutzen immer näher. Heute entscheidet er sich fin 
den Standpunkt Marshalls, der, davon ausgehend, daß die wirt 
schaftlichen Güter als Bedürfnisbefriedigungsmittel und als 
Resultat von Arbeit anzusehen sind, die Grenznutzen- und die 
Arbeitstheorie nebeneinander bestehen läßt 4 ). 
J ) A. Marshall, Handbuch der Volkswirtschaftslehre, übersetzt von Ephraim 
und Salz, Stuttgart 1905, Bd. I, p. 87. 
*) Ch. Gide loe. cit. p. 7. 
8 ) ibid. p. 8. 
4 ) Vgl. Marshall, loe. cit. II. Buch, p. 98 ff. — Folgende Stellen aus 
Gides jüngstem Werk veranschaulichen seine nunmehrige Stellungnahme in der 
Wertfrage: „Muß man unbedingt zwischen beiden (der Arbeite- und der Greuz- 
nutzentheorie) wählen?- 4 fragt er. Die Antwort lautet: „Nein, denn jede der 
beiden Theorien stellt eine Seite der Wahrheit dar. Warum sollte der Wert 
nicht zwei Seiten, zwei Pole haben? Wir müssen die grobe Idee, die 
Arbeit schaffe den Wert, beiseite stellen; aber wir müssen annehmen, daß die
	        

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Die Nationalökonomie in Frankreich. Verlag von Ferdinand Enke, 1910.
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