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Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang

Monograph

Identifikator:
1004499035
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-18411
Document type:
Monograph
Title:
Moratorien und andere Sonderregelungen des Zahlungsverkehrs im Auslande
Edition:
Dritte vervollständigte Auflage
Place of publication:
Berlin
Publisher:
[Liebheit & Thiesen]
Year of publication:
1914
Scope:
1 Online-Ressource (verschiedene Seitenzählungen)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Schweden
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Bremer Binnenhandels im 19. Jahrhundert namentlich unter den alten Verkehrsformen und im Übergang
  • Title page
  • Contents
  • Handel, Strassen, Achsverkehr und Binnenschiffahrt
  • Zum Postwesen
  • Zur allgemeinen Handelspolitik. Zollwesen
  • Statistik
  • Index

Full text

— 278 — 
Die Deutschen haben nicht eine so geradlinige Entwicklung 
gehabt, wie andere Völker, die direkt zum modernen National- und 
Wirtschaftsstaat kamen. 
Der moderne bürokratische Staat ist in Deutschland aufser- 
halb der eigentlichen Handelssphäre, im' Gegensatz zu den alten 
Handelsemporen, in den Einzelstaaten erwachsen, und dieser Bruch 
in der Entwicklung hat ihm lange angehaftet. Es war nicht so, 
wie in England, wo die alten Plätze und neue zusammengefafste 
Macht des Landes zu der heutigen dominierenden Stellung empor 
wuchsen, wo durch natürliches gleichmäfsiges Interesse des ganzen 
Landes, wie es bei uns etwa nur eine einzelne reine Handelsstadt 
wie Bremen so gleichmäfsig hat, allmählich eine gleiche Orientierung 
der gesamten Bevölkerung, den Handel und die Industrie um jeden 
Preis zu halten, wovon die Stellung des ganzen Landes abhängt, 
zustande kam, die auch die Aristokratie in den Bann des Handels 
zog, und nicht eine Parteiung nach vorwiegend agrarischen Inter 
essen etc., mehr kennen konnte; es gibt bei uns wegen der Einzel 
staaten in Bund und Reich keine absolute Majorisierung; auch nicht 
so, wie in Frankreich wo es sich bei der Politik des Merkantilis 
mus um die Weltstellung Frankreichs gegen die fremden Staaten 
handelte, nicht, wie in Deutschland, um die Bekämpfung unter 
Deutschen. Das ist das Verhängnis unserer Entwicklung, nur auf 
diesem Wege haben wir seinerzeit auch eine moderne Industrie und 
einen modernen Wirtschaftsstaat gegen die fremden grofs ziehen 
können, es ist das Fegefeuer, durch das wir ins Paradies gehen 
sollten. Der Merkantilismus in Frankreich enthielt die alten Städte 
des Landes und die Tradition des Kaufmanns. In Deutschland mufste 
er sich in den bürokratisch regierten fürstlichen Gebieten gegen die 
Städte, vielfach mit Hilfe von Fremden, ohne und gegen die Tradition 
durchsetzen. Es ist dadurch viel Dilettantismus, namentlich in 
den kleineren Gebieten, die als moderne Wirtschaftseinheit ein 
natürlicher Widerspruch waren, unterlaufen, und es ist bei der 
eigentümlichen Zusammensetzung unsererer einst durch dynastische 
Momente zusaramengekommenen Einzelstaaten nicht zu einer 
Interessenvertretung wirtschaftlich selbstverständlich zusammen 
stehender, weil gleich interessierter Gebiete, sondern zur Be 
tätigung des Fehlers unseres Vorzugs der Treue gegen den politisch 
verbundenen gekommen. 
Wir sind ja auch heute noch nicht ganz über die Schwierig 
keiten dieser Verhältnisse hinaus, neben partikularistischen Atavismen, 
da nur die Post und das Zollwesen Reichsangelegenheit gewordenNo full text available for this image
	        
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Le Crisi Industriali. Federazione italiana delle Biblioteche popolari, 1914.
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