Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910

Monograph

Identifikator:
100473039X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-16363
Document type:
Monograph
Author:
Meissner, Ludwig
Title:
Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
Place of publication:
Halle
Publisher:
Buchdruckerei des Waisenhauses
Year of publication:
1916
Scope:
1 Online-Ressource (49 Seiten)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Der finanzielle Aufbau der deutschen industriellen Aktiengesellschaften in den Jahren 1901 bis 1910
  • Title page
  • Contents
  • Die Statistik der privaten industriellen Unternehmungen
  • Zweck, Methode und Material der vorliegenden Arbeit
  • Bearbeitung des Materials
  • Die Aktiengesellschaften der einzelnen Industrien
  • Die durchschnittliche Kapitals- und Vermögensverteilung in den Jahren 1901 bis 1910
  • Schluß

Full text

— 24 — 
das Betriebsvermögen auf io,o°/ 0 des produzierenden Vermögens, einschließlich 0,97 °/ 0 Vorräte. 
Es zeigt sich hier die Verwandtschaft mit den Elektrizitätswerken, die auf den gleichen oder ähn 
lichen Bedingungen des Betriebs und der Geschäftsführung beruht (s. S. 22). Das Jahr 1906 zeigt 
eine Vermehrung des Anteils des Betriebsvermögens auf Koster\ der Wertpapiere und Beteiligungen, 
die durch den günstigen Verkauf eines Wasserwerks einer der Gesellschaften 1 bewirkt und durch 
große Gewinnausschüttung wieder beseitigt wird. 
Der Anteil der Wertpapiere und Beteiligungen beträgt durchschnittlich 6,5 °/ 0 des Ge- 
samtverraögens. 
Die Abschreibungen, einschließlich der Zuweisungen an die Abschreibungs-, Erneuerungs- 
usw. -Fonds, sind sehr niedrig; sie belaufen sich auf 1,8 °/ 0 des Gesamtvermögens. Ihre ungewöhn 
liche Höhe im Jahre 1908 wird dadurch veranlaßt, daß eine der Gesellschaften 2 ihre in den vor 
hergehenden Jahren zu niedrig gehaltenen Abschreibungen in diesem Jahr ergänzt. 
Die Verrechnung der teilweisen Korrektivposten ist nur für die Verhältnisse des eigenen und 
fremden Kapitals von Bedeutung, während sie die Vermögensverteilung wenig beeinflußt, wie der 
Durchschnitt in der Tabelle zeigt. 
r i 
I 
m \ 
Jp; 
{% 
VI. Industrie der Steine und Erden. 
Die Aktiengesellschaften der Industrie der Steine und Erden wurden eingeteilt: 1. In die 
Gesellschaften, die sich mit der Herstellung von Baumaterialien beschäftigen, wie Stein-, Asphalt-, 
Zement-, Kalk- und Mörtelwerke, sowie Ziegeleien und Steinzeugfabriken, 2. in Glas-, Porzellan- 
und Steingutfabriken. 
1. Baumaterialien. 
Tabelle 20 
Die Anzahl der Gesellschaften der Baumaterialienindustrie wächst von 33 im Jahre 1901 
auf 44 im Jahre 1910; von diesen 44 Gesellschaften betreiben allein 26 Zementfabriken, während 
die übrigen sich im - ganzen gleichmäßig auf die oben angeführten übrigen Arten der Baumaterialien 
industrie verteilen. 
Das eigene Kapital beträgt durchschnittlich, 121,3 °/ 0 des Aktienkapitals und hält sich wäh 
rend der 10 Jahre ungefähr auf derselben Höhe. Das fremde Kapital zeigt größere Schwankungen 
infolge der ungleichmäßigen kurzfristigen Schulden; es beläuft sich durchschnittlich auf 34,8 o/ 0 des 
eigenen Kapitals, von denen 24,4 % auf langfristige Schulden entfallen, die 29,7 o/ 0 des Aktien 
kapitals betragen. 
Das produzierende Vermögen besteht durchschnittlich zu 72,8 % aus produzierendem An 
lagevermögen und zu 27,2 0/0 aus Betriebsvermögen einschließlich, 8,1 o/ 0 Vorräte. Eine bestimmte 
Entwickelung zeigt sich nicht, und auch die Vorräte bleiben bei teilweise größeren Veränderungen 
im ganzen in ihrem Verhältnis zum produzierenden Vermögen gleich. 
Dasselbe gilt für die Wertpapiere und Beteiligungen, deren durchschnittlicher Anteil 8,5 % 
des Gesamtvermögens beträgt. 
Die Abschreibungen belaufen sich auf 3,3 <y 0 des Gesamtvermögens. 
2. Glas-, Porzellan- und Steingut. 
Tabelle 21. 
Die Anzahl der Gesellschaften wächst von 14 im Jahre igoi auf 23 im Jahre 1910; von 
diesen 23 Gesellschaften betreiben 10 Porzellan- und Steingutfabriken, 12 Glasfabriken und 1 Ge 
sellschaft sowohl Glas- wie Porzellanfabrikation. 
Das eigene Kapital nimmt im Laufe der 10 Jahre ständig zu und zwar von 112,60/0 auf 
120,00/0 des Aktienkapitals; durchschnittlich beläuft es sich auf 115,7%. Die Reserven erfahren 
häufige Verstärkungen durch Agiozuwendungen. Es herrscht bei diesen Gesellschaften ein, starkes 
Kapitalsbedürfnis, das sich in den mehrfachen Erhöhungen des Aktienkapitals äußert und auch in 
dem Anteil des fremden Kapitals zum Ausdruck kommt. Am niedrigsten ist das fremde Kapital 
mit 29,40/0 des eigenen Kapitals im Jahre 1901; in den Jahren 1906 bis 1909 zeigt es entschieden 
zunehmende Tendenz auf Grund der Zunahme der kurzfristigen Schulden; seine durchschnittliche 
Höhe ist 42,3 °/ 0 des eigenen Kapitals, wovon auf Obligationen und Plypotheken 28,2 °/ 0 entfallen, 
die sich auf 32,7 °/ o des Aktienkapitals belaufen und während der 10 Jahre bedeutend die kurz 
fristigen Schulden überwiegen. 
1) Charlottenburger Wasserwerke. 
2) Neue Gas-A.-G.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Finanzwissenschaft. G. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.